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Downhill-Weltcup: Pierron und Bruni lassen die Franzosen feiern

Beim Weltcup in Les Gets belegt Camille Balanche als beste Schweizerin Rang sieben. Tracey Hannah gewinnt knapp vor Marine Caribou und Mariana Salazar. Bei den Männern wird Weltmeister Loic Bruni von Landsmann Amaury Pierron geschlagen – ihr Doppelsieg stürzt die französischen Fans in einen riesigen Freudentaumel. Als einziger Schweizer im Rennen muss Lutz Weber mit Rang 57 vorlieb nehmen.

Camille Balanche ist mit sich und ihrem Lauf über die gut zwei Kilometer lange Strecke nicht wirklich zufrieden. «Geht so», meint sie und verzieht die Mundwinkel. «Obwohl das Gefühl besser war als in der Qualifikation.»
Da hatte die Europameisterin Rang fünf belegt, was Hoffnungen auf einen Podiums-Platz hervorgerufen hat.
«In einer Wurzelpassage habe ich es verkackt», sagt sie selbstkritisch. Und dann ist da noch der letzte Sprung vor dem Ziel. Der wird viel kritisiert, weil praktisch im Flachen gelandet wird.
 
Weltmeisterin Rachel Atherton (GBR) bedeutet diese Passage ziemlich sicher das Saisonaus. Obwohl sie den Sprung im Training gut landet, reisst beim Aufprall die Achillessehne. Auch die Deutsche Nina Hoffmann stürzt nach einer eigentlich korrekten Landung in der Qualifikation schwer.
 
Hoffmann, der aktuelle Shooting-Star der Szene, traut sich am Samstagmorgen im Training den Sprung aber noch mal zu. Im Gegensatz zu Camille Balanche, die grundsätzlich darauf verzichtet und wie einige andere auch, über die Kuppe herunter wippt. «Ich wollte mich nicht verletzen», sagt Balanche. «Schade, dass es für das Podium nicht gereicht hat, dieser schnelle Kurs ist sicher eine der besten Strecken für mich.»
Es sind tatsächlich weniger als zwei Sekunden, die ihr als Siebte (+8.334) auf Hoffmann fehlen und die wird schliesslich Fünfte.
 
Emilie Siegenthaler kann an ihre Leistung von Andorra, wo sie Vierte wurde, nicht anknüpfen. «Das ist einfach nicht meine Strecke», sagt sie Kopf schüttelnd. «Ich habe versucht positiv zu bleiben, aber ich war in den Trainings und in der Qualifikation immer hinten, obwohl ich eine saubere Fahrt hatte.»
Sie habe einfach «zu viel Respekt vor dem Speed» und stehe zu lange auf der Bremse.
 
Ein wenig spielt die noch nicht ausgeheilte Verletzung vom Weltcup in Maribor auch noch eine Rolle. Auch sie wagt den neuralgischen Sprung nicht, «nicht für ein mittelmässiges Resultat», wie Siegenthaler sagt.
15.411 Sekunden fehlen ihr als Zwölfte auf die Australierin Tracey Hannah (3:27.600), die mit 0.677 Sekunden vor der Französin Marine Caribou und 2.171 Sekunden vor Mariana Salazar aus El Salvador gewinnt und ihre Führung in der Gesamtwertung ausbaut.
 
Enduro-Spezialistin Carolin Gehrig wird 14. (+22.773). «Ich bin geflasht, dass ich es als Enduro-Fahrerin ins Finale geschafft habe, das ist mega geil», so Gehrig. Sie geniesse es unter den Weltklasse-Downhill-Fahrerinnen zu sein und in einer zweiten Disziplin vorne mit dabei zu sein.
 

Männer: Weber stürzt nach guten Zwischenzeiten

Zwei Schweizer schaffen in Frankreich den Sprung ins Finale der besten 60 Herren. Doch Noel Niederberger stürzt am Morgen im Training, fliegt auf die Schulter und muss auf den Start verzichten. «Gebrochen sei laut den hiesigen Ärzten nichts», sagt er am Rande des Rennens am Nachmittag. Die Schulter war vermutlich nach innen ausgekugelt. «Ich lasse das in Zürich noch mal abklären und hoffe, dass ich gleich wieder einsteigen kann», so Niederberger, der mit seiner Qualifikation ganz zufrieden war nachdem er in Andorra die Hürde nach einem Crash noch gerissen hatte.
 
Lutz Weber fährt die ersten zwei Minuten einen guten Lauf, die ersten Zwischenzeiten sind vielversprechend. Doch dann fabriziert er einen Sturz. «Ich bin auf einem Sprung weg gerutscht», erklärt Weber verärgert, der noch ins Ziel kommt und mit 50.455 Sekunden als 57. geführt wird.
 
Die Franzosen feiern derweil vor frenetischem Heimpublikum einen Doppelsieg. Amaury Pierron, Weltcup-Sieger des Jahres 2018, distanziert seinen Landsmann und Weltmeister Loic Bruni um 2.352 Sekunden und den Briten Laurie Greenland um 3.45 Sekunden.
Bruni verteidigt damit seine Gesamtführung vor Pierron und dem Australier Troy Brosnan, der Vierter wird.
Eine kleine Überraschung im Rennen der Männer liefert der Brite Brendan Fairclough. Nach einer längeren Durststrecke meldet er sich mit Rang unter den weltbesten Abfahrern zurück.
 
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