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«Die Kantone müssen jetzt Stellung zum Mountainbike beziehen»

Thomy Vetterli

Mit dem Projekt «MTB Zentralschweiz» wollen die innerschweizer Tourismusorganisationen ihre Region in Sachen Mountainbike zu Schwung verhelfen. Der Kopf dahinter: Thomy Vetterli. Am Ride-Kongress im September wird er die Hintergründe erklären, zeigt jetzt aber schon mal im Interview mit Ride die Stossrichtung.

Thomy Vetterli ist der Productmanager des Projekts «Mountainbike Zentralschweiz» sowie Geschäftsführer und Präsident des Vereins Tourismus Wolfenschiessen-Engelbergertal. Er ist so etwas wie der Prinz, der die Zentralschweiz als Mountainbike-Region wachküssen soll. Das ist ein grosser Brocken Arbeit, aber seit letztem Herbst hat Vetterli Rückenwind. Dank der Velointitiative. Das Schweizer Stimmvolk hat damals mit deutlichem Mehr ja gesagt zum Vorstoss, der das Velofahren wie früher schon das Wandern in die Bundesverfassung schreibt. Was das für seinen Alltag bedeutet, wird er Mitte September beim Ride-Kongress in Davos erläutern, gibt jetzt aber im Interview bereits einen ersten Einblick.

Wie will das Projekt «Mountainbike Zentralschweiz» sein hoch gestecktes Ziel erreichen, eine der attraktivsten Bike-Regionen der Schweiz zu werden?
Das ist die langfristige Vision. Graubünden hat auch fünfzehn Jahre gebraucht, bis es das Bike-Angebot hatte, für das es heute berühmt ist. Trails haben wir noch nicht viele, aber landschaftlich hat die Zentralschweiz viel zu bieten.

Was geschieht in diesem Projekt konkret?
Wir erarbeiten die kantonalen Konzepte, die in die Richtpläne einfliessen. Der Bundesbeschluss Velo verlangt unter anderem, dass die rechtliche Situation von Mountainbikes auf Wanderwegen geklärt wird. Daneben vernetzt das Projekt bestehende Bike-Angebote und unterstützt die Akteure dabei, die gesamte Mountainbike-Destination Zentralschweiz voranzutreiben.

Ist der Bundesbeschluss Velo der eigentliche Treiber des Projekts?
Nein, das Projekt startete schon ein knappes Jahr vor der Abstimmung. Aber mit der Annahme fällt die Ausrede weg, dass der politische Auftrag fehle, die Situation zwischen Velofahrern und Fussgängern zu klären. Alle Kantone müssen jetzt Stellung beziehen. Mountainbiker und Wanderer sind nun gesetzlich gleichgestellt, sie geniessen aber nicht den gleichen Stellenwert.

Wie finden es die Wanderer und Land­besitzer,­ dass die Zentralschweiz nun zum Mountainbike-Mekka werden soll?
Weder Wanderer noch Mountainbiker noch Landbesitzer sind auf Konflikte aus. Dass wir das Thema angehen, die Situation klären und für Entlastung sorgen, finden fast alle gut.

Sollen die Mountainbiker legalisiert oder kanalisiert werden?
Das Fernziel ist, dass die Biker legal auf bestehenden Fusswegen fahren können. Am Anfang werden wir aber schon kanalisieren müssen. Nur so erreichen wir genügend Akzeptanz, um die Legalisierung angehen zu können. Wir haben eine aussergewöhnliche Konzentration von Wanderern in gewissen Gebieten wie Pilatus, Rigi und Stanserhorn. Dort braucht es nicht auch noch Mountainbiker! Für diese ist es eine grosse Chance, wenn sich zeitweise 80 Prozent der Wanderer auf 20 Prozent der Zentralschweizer Wanderwege konzentrieren.

Wann werden die Biker effektiv neue ­Angebote nutzen können?
Ziel ist, dass noch dieses Jahr weitere Infrastrukturen realisiert werden, nebst den Flowtrails in Marbach und Engelberg, der Bike-Arena Giswil oder Routenprojekten in Schwyz, Luzern, Engelberg und Melchsee-Frutt.  Es geht aber nicht nur um Trails sondern auch um den Service-Bereich, die Hotellerie und Gastronomie – zum Beispiel, dass Hotelbesitzer wissen, welche Routen sie empfehlen und dass sie auf Bike-Guides zugreifen können. Eine weitere Idee ist ein Netz an Ladestationen für Bike-Akkus, damit die Investition für den einzelnen Betrieb günstiger wird. Die letzten Jahre sahen die Hoteliers das Gesamtangebot zu wenig. Jetzt erkennen sie, dass das Angebot in der ganzen Zentralschweiz wachsen muss, damit die Biker auch hier übernachten. Bis jetzt sind wir eine reine Tagesdestination, doch das soll sich ändern.

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