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Die App fürs Königreich – Herbert hat sie getestet

Die Smartphone-App als digitale Ergänzung zum analogen «Bike Kingdom» konnte Herbert in den letzten Tagen bereits testen. Der Erfahrungsbericht gibt einen ersten Einblick, welchen Nutzen sie dem Biker bringt, zeigt jedoch auch auf, was die App (noch) nicht kann.

Herbert hat die brandneue App des «Bike Kingdoms» getestet und schildert in einem Erfahrungsbericht seine ersten Eindrücke. Die App ist in die fünf Bereiche «Explore», «Live», «Clan», «Shop» sowie das eigene Profil unterteilt. Die Struktur der App ermöglicht eine intuitive Nutzung der Funktionen, Filter und Anzeigen. Insbesondere die Trailmap ist bedienerfreundlich und liefert zahlreiche Zusatzinformationen zu den erfassten Trails. Der «Shop-Bereich» war während dem Testzeitraum noch nicht vollständig aktiviert, weshalb nur wenige Produkte angezeigt wurden.

Nach der Installation der App auf dem Smartphone wählt man einen der drei «Clans» aus und richtet sein Profil ein. Anschliessend kann die App direkt mit Strava verknüpft werden, um Tracking-Daten zu speichern. Die Verknüpfung mit Strava ist Voraussetzung für die «Gamification», im Rahmen derer man an «Battles» zwischen den «Clans» teilnimmt. Weiter werden die von Strava gespeicherten Daten für die Anzeige der gefahrenen Trails sowie für personalisierte Vorschläge zu Trails, Touren und Angeboten genutzt. Die «Bike Kingdom-App» zeichnet selber keine Bewegungsdaten auf.

Start-Ansicht «Explore»

Bike Kingdom App Explore

Wird die App geöffnet, bewegt man sich im Menüpunkt «Explore», in welchem das Suchfeld, die Trailmap, Trails in drei verschiedenen Schwierigkeitsgraden sowie zahlreiche Shortcuts aufgeführt werden. In der Trailmap können verschiedene Filter ausgewählt werden. Je nachdem ob Trails oder Touren angezeigt werden sollen, verändert sich die Anzahl der Linien in der Map. Die Kategorisierung der Trails und Touren ist dabei wie auf den Skipisten mit blauen, roten und schwarzen Linien umgesetzt. Die Zoom-Funktion in der Karte ist wie von anderen Karten-Apps gewohnt intuitiv, beim Einzoomen erscheinen Höhenkurven, wobei sich die Äquidistanz schrittweise von 100 Meter bis auf 10 Meter anpasst. Wählt man einen Trail an, wird er in der Karte hervorgehoben und im unten eingeblendeten Feld die Details dazu angezeigt. Will man mehr über den Trail erfahren, klickt man das eingeblendete Feld mit den Trail-Infos an und erhält weitere Angaben wie einen kurzen Beschrieb sowie das Höhenprofil. Die in der Trailmap integrierte Ortungsfunktion war während dem Testzeitraum eher langsam, funktionierte jedoch zuverlässig.

Die weiteren Kategorien unter dem Menüpunkt «Explore» sind zahlreich, weshalb hier nur auf den, für das Verständnis der «Gamification» hilfreichen Bereich «Bike Kingdom – Your playground» eingegangen wird. Dieser erklärt, dass man mit den eigenen Erfolgen neue Titel freischaltet und den eigenen «Clan» in den «Clan Battles» um die Regionen weiterbringt. Die Kriterien «AGI» (Agility), «END» (Endurance) und «XPL» (Explore) dienen zum Erreichen höherer Levels. Ebenfalls sind «Challenges» und «Titel» erwähnt und mit Shortcuts verknüpft. Diese Informationen helfen für das erste Verständnis, ohne zu ausführlich zu sein.

«Live» zeigt Betriebszeiten, Webcams und Wetter an

Bike Kingdom App Live

Unter dem zweiten Menüpunkt «Live» findet man die Anzeige mit Live-Informationen zu den Betriebszeiten der Bergbahnen, Details zu den nächsten Trails oder die nächstgelegenen Bikeshops. Die Übersichtskarte zeigt die Bergbahnen mit deren Betriebsstatus, ausserdem können Webcams eingeblendet werden. Wählt man eine Webcam, fehlt leider die Angabe, wie aktuell das gezeigte Bild ist. Scrollt man im «Live-Bereich» nach unten, wird der Wetterbericht für ausgewählte Orte angezeigt. Zusatzinformationen zu Betriebszeiten, Webcams und Wetter können in einer nächsten Ebene aufgerufen werden. Unter Betriebszeiten wird bis jetzt nur der Zeitraum der Sommersaison mit Start- und Enddatum angezeigt. Um die Zeiten der ersten und letzten Bergfahrten zu erfahren, muss das Icon der jeweiligen Bergbahn auf der Übersichtskarte angewählt werden.

Die «Clans» regieren im «Bike Kingdom»

Bike Kingdom App Clan

Mittig in der Menüleiste der App platziert sind die «Clans», wobei «Flow», «Drop» und «Shred» zur Auswahl stehen. In der Karte ist anhand der Farben gelb, violett und rot ersichtlich, welche der sechs Regionen von welchem «Clan» regiert wird. Die sechs Regionen können angewählt werden, um Details wie einen Beschrieb der Region sowie einige Kennzahlen zu erhalten. Dazu werden zahlreiche Kennzahlen der verschiedenen «Clans» aufgeführt, ausserdem können Leaderboards und der Activity Feed angezeigt werden. Als «Heroes» werden die «Rider» angezeigt, die die Leaderboards in den sechs Kategorien «Abwährts Höhenmeter», «Anzahl gefahrene Trails», «Anzahl erkundete Trails», «Distanz» sowie «Aufwärts Höhenmeter» über die gesamte Saison gesehen, anführen. In der Detailansicht können Leaderboards für die einzelnen Regionen sowie den aktuellen Tag angezeigt werden.

Zu beachten ist, dass in die Statistiken nicht die gesamthaft gefahrenen Meter oder Höhenmeter einfliessen, sondern nur Daten von den offiziellen «Bike Kingdom Trails». Da bisher kaum Strecken erfasst sind, die aufwärts führen, ist die entsprechende Wertung auch noch nicht sehr aussagekräftig. Im «Activity Feed» werden die Erfolge von anderen «Ridern» angezeigt. Wählt man eine der Meldungen aus, wird man auf das Profil des «Riders» geführt. Die Statistik zeigt zudem nur Übersichtszahlen an, weitere Details sind nicht verfügbar.

Das eigene Profil

Bike Kingdom App Profil Herbert

Rechts unten in der Menüleiste ist das eigene Profil aufrufbar, in welchem die eigene Statistik zu den, unter «Clans» erwähnten Kategorien angezeigt wird. Die eigenen Skills werden mit Balken in den drei Kriterien «Agility», «Endurance» und «Explorer» angezeigt. Der Balken zeigt jeweils an, wie weit man im jeweiligen Level bereits ist. Will man beispielsweise «Agility-Punkte» sammeln, fährt man bevorzugt lange und schwierige Trails. Um zusätzliche «Skills-Punkte» zu erhalten, kann man Challenges lösen oder «Quests» meistern.

Im «Trail Log» werden alle gefahrenen «Bike Kingdom Trails» aufgeführt. Die Übersicht ist jedoch mässig vorhanden, da bei der Ansicht aller Trails nur eine Liste zur Verfügung steht und mehrfach gefahrene Trails auch mehrfach aufgeführt werden. Zu jedem einzelnen Trail wird dafür ausgewiesen, wie viele Punkte in welchem Kriterium vergeben werden, die für die Wertungen in der «Gamification» relevant sind. Der eigene Activity Feed ist wiederum eine Auflistung der gefahrenen Trails sowie der erreichten Challenges und verdienten Titel, ohne tatsächliche Zusatzinformation zu bieten.

Fazit

Die neuartige App bespielt ein bisher wenig genutztes Feld, indem das analoge Erlebnis auf dem Mountainbike mit digitaler Unterstützung erweitert wird. Ein grosses Potenzial liegt in der Nutzersteuerung, um Wartezeiten bei Bergbahnen sowie Nutzungskonflikte auf Trails zu reduzieren. Vermisst wurden in der Trailmap verzeichnete Verbindungswege und «Access Roads» sowie die Funktion, Bergbahntickets direkt in der App kaufen zu können. Ein Grundwortschatz in Englisch ist bei der Nutzung der App von Vorteil, finden sich doch immer wieder Bereiche, die nicht auf Deutsch übersetzt sind. Diese Punkte sollen zeitnah umgesetzt oder zumindest in Angriff genommen werden. Ebenfalls in einem weiteren Schritt, ist die Zusammenarbeit mit weiteren «Tracking-Apps» als Alternative zu Strava geplant. Die Vermischung Deutsch/Englisch....

Die App für Smartphones mit Betriebssystemen von Apple oder Android steht im App Store sowie bei Google Play zum Download bereit.

bikekingdom.ch

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