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Das sind die neuen Scor Bikes!

Ende August wurde Scor vorgestellt, die neue Trailbike-Marke aus dem Hause BMC. Nun enthüllt die junge Marke ihre Mountainbikes – zwei Plattformen, die muskelbetrieben 4060- und die elektrisch unterstützten 4060-Z-Rahmen mit 140 oder 160 Millimeter Federweg und je zwei Ausstattungsvarianten. Die Modelle haben eines gemeinsam: Sie sollen auf allen Arten von Trails sowie in Bikeparks ordentlich Spass machen.

Die Details auf einen Blick

  • 2 Rahmenplattformen: Bio- und E-MTB, welche über dieselbe DNA und Fahrqualitäten verfügen.
  • E-MTB mit Shimano EP8-Motor und Darfon 720WH-Batterie
  • Als Kompletträder bis maximal CHF 6'699.00 oder als Rahmen-Kit erhältlich, E-MTB bis CHF 8'799.00.
  • Erstklassige Voll-Carbon-Rahmen mit hochwertigen Federelementen.
  • 29-Zoll-Laufräder
  • Jede Plattform lässt sich als Short-Travel- mit 140/150 mm oder als Long-Travel-Bike mit 160/170 mm Federweg aufbauen.
  • Federwegänderung passiert mittels Flip-Chip und angepasstem Dämpferhub.
  • Rahmengrössen/Reach: S - 435, M – 459, L – 485, XL – 515, die Grössen sollen nach Fahrstil gewählt werden.
  • Lange flache, dennoch nicht extreme Geometrie, die ein sicheres Fahrgefühl vermittelt, aber auch eine spielfreudige Fahrweise ermöglicht.
  • Rahmeninterne Kabelführungen, speziell designte Schlagschützer, Unterrohrschutz mit Stauraum und Ersatzausfallende.
  • Hinterbaulagerung: robuste Enduro-Max-Lager
  • Personalisierung dank passender Slicy-Schlagschutzfolien

Vom privaten Projekt zur neuen Marke

Mit dem Trailfox hatte BMC einst eines der modernsten Enduro-Bikes im Portfolio – heuer ist ein 120-Millimeter-Bike das höchste der Gefühle. Das veranlasste Ingenieur Mariano Schoefer und Designer Christof Bigler der Grenchner Fahrradschmiede, in Eigeninitiative ein Longtravelbike zu entwickeln: Ein Trailbike das auf allen Arten von Trails gleichermassen Spass macht und auch im Bikepark zuhause ist. «Wir wollten wieder ein Longtravel Bike, weil BMC keins mehr im Portfolio hatte. So begannen Designer Christof Bigler und ich, ein neues Bike zu entwickeln, das auch geomtrietechnisch wieder up to date ist. Das ohne Druck von der Firma und anfänglich nur für uns», erklärt BMCs Ingenieur Mariano Schoefer.

Die beiden starteten mit der Geometrie, um zu eruieren was am meisten Sinn macht. Es sollte ein Bike werden, dass in jedem Terrain und allen Spass macht, keinesfalls aber eine zu aggressive Enduro-Race-Geometrie hat. Um die «besten» Masse und Winkel zu ermitteln, wurde ein Trailfox-Rahmen zersägt und mit anderen Winkeln und Massen wieder zusammengeklebt. So verfügt das Scor 4060 noch immer einen sportlich-flachen Lenkwinkel von 63.8 Grad, 1255 Millimeter Radstand, aber nur 433 Millimeter lange Kettenstreben, bei Grösse L, respektive 485er Rahmen.

Die Geomtrie stand allmählich aber der erste Prototyp hatte mit 140 Millimeter noch zu wenig Federweg. «Christoph Bigler und ich überlegten, wie wir mehr Federweg bekommen, den zentralen Schwerpunkt aber so tief wie möglich halten können. Und dabei sollte das Ganze noch gut ausschauen. Von da an nahm das Projekt mehr Zeit in Anspruch und war nicht mehr mit dem Abbau von Überstunden oder in der Freizeit umsetzbar. Wir bekamen firmenintern das Go, um intensiver daran zu arbeiten», führt Schoefer weiter aus.

Ein BMC-fremdes Design als Wendepunkt

Bei 160 Millimeter Federweg angelangt, war aber auch die Kinematik enorm wichtig. Es wurde grossen Wert auf ein sehr feinfühliges Ansprechverhalten, aber auch auf eine satte Progression gelegt. Dank Letzterer soll das Bike genügend Popp für eine aktive Fahrweise bieten. Gleichzeitig sollte die Federung möglichst antriebsneutral arbeiten – einerseits nicht wippen, anderseits während des Pedalierens aktiv bleiben.

Der zweite Prototyp, der sowas wie die Bike-Version von Frankensteins Monster ist, war dann auch formgebend. «Das Bike fuhr sich super. Doch da kam der Punkt, an dem wir ein potentes Mountainbike hatten, das aber weder von der DNA, der Designsprache noch von der Zielgruppe ins Portfolio von BMC passte. So war der Gedanke einer neuen Marke geboren», rollt Mariano Schoefer die Geschichte auf.

Vom Prototypen ging es weiter zum produktionsfähigen Mountainbike, und Christoph Biglers Kompetenz umso mehr gefragt war. Das Ziel war, runde, weiche Formen in das Design zu bringen. Und weiter wurde nach der Farbwahl die Idee von grafischen Designs nach Wahl umgesetzt. Hier kam Slicy Products zum Zuge. Die französische Firma bietet Schlagschutzfolien in verschiedenen Designs an, die auf den Scor 4060-Rahmen zugeschnitten sind. Im Weiteren bieten Slicy den Scor-Kunden die Möglichkeit, die Folie voll nach eigenen Wünschen zu designen – wer seine Katze auf dem Bike will, kann das haben.

Kein T-Shirt aber zwei Bikes

Scor bezeichnet die Rahmen nicht einzig nach Bekleidungsgrössen wie S bis XL. Einsatzbereich und Fahrstil sollen bei der Wahl der Rahmengrösse ebenso eine Rolle spiele wie die Körpergrösse. So wird empfohlen das Bike nach Reach zu wählen. Möglich machen es die über den gesamten Grössenbereich kurz gehaltenen Sitzrohre und Variosattelstützen mit mehr oder weniger Hub. Beispielsweise ist ein Large ein 485er und ein Medium ein 459er – die Zahl entspricht dem Reach.

Der Rahmen ist quasi ein Zwitter, für den Enduro- und Allmountain-Einsatz zugleich. Als Enduro bietet der Twentyniner 160 Millimeter Hub hinten, als Allmountain 140 Millimeter. Und deswegen heisst das Model auch 4060. Für den Wechsel von Long- zu Short Travel (LT und ST) wird der Flip-Chip bei der Dämpferaufnahme und auch der exzentrische Steuersatz zur Anpassung des Lenkwinkels gedreht. Dieser Wechsel wird nicht auf dem Trail vorgenommen, denn dabei kommen auch Gabel und Dämpfer mit weniger Hub, 150 und 57.5 Millimeter zum Einsatz. Was hingegen gleich bleibt, sind Dämpfereinbaulänge und Kinematik.

Durchdachte Details

Entstanden ist das Bike teilweise auch am Chaumont am Neuenburgersee, denn durch die dortigen Trails wurde das Projekt inspiriert und die Prototypen auch oft dort testgefahren. Dieses Gelände ist repräsentativ für das Scor 4060: Gemacht für steile, raue aber auch verwinkelte Trails, ist das Modell ebenso Bikepark-tauglich und ein Spassbereiter auf den Sprüngen. Und Letztere wurden im lärmdämpfenden Kettenstrebenschutz optisch verewigt.

Die Liebe zum Detail geht vor allem aber ins Praktische. So stammt das Wechselauge aus dem Hause Sram, und dieses ist unabhängig der Bike-Marke in praktisch jedem Land erhältlich. Dass man im Schadenfall aber schnell zurück auf dem Trail ist, liefert Scor das Ersatzschaltauge gleich mit, gut fixiert unter der Storagebox am Unterrohr. Deren Abdeckung dient sogleich als Rahmenschutz. Ein weiteres Augenmerk lag bei der Servicetauglichkeit. So verfügt der Rahmen über Kabelführungen im Innern, vom Steuerkopf bis Ende Hinterbau. Kabel und Leitungen können somit ohne Gefummel eingezogen werden.

Scor unter Strom

Gleichzeitig bringen Scor mit den 4060 Z auch E-Mountainbikes mit praktisch derselben Geometrie des «Bio-Bikes». Abgesehen vom Mehrgewicht verfügt es auch über dieselben Federwegsoptionen, als Short- oder Longtravel-Bike mit 140 oder 160 Millimeter Federweg, und fast dieselben Fahreigenschaften. Mitangetrieben wird das Bike mittels Shimano-EP8-Motor und der 720-Wattstunden-Batterie.

Wie das 4060 kommt auch das «Z» mit dem «Smart Cable Routing» sowie je einer Flaschen- und Materialmontagevorrichtung am Rahmen. Im Gegensatz zum den normalen Bikes kommt das Pedelec aber ohne Storage Box am Unterrohr. Die Elektrokabel des Shimano-Displays verschwinden im Steuersatz und drehen dort mit. So können bei einem Sturz nicht aus dem Bordcomputer gerissen werden.

Verschiedene Verkaufsmodelle

Der Verkauf über Fachhändler spielt nach wie vor eine wichtige Rolle. Scor bietet auch ein Klick-and-Collect-Verfahren an, bei dem das Bike im Netz ausgewählt und bestellt, dann zum nächsten Händler geliefert wird. Dabei profitiert der Kunde von den direkten Vorzügen sowie den Serviceleistungen des Händlers.

Konsumenten können bei Scor Rahmensets, Accessoires, Ersatzteile und Merchandising-Artikel direkt einkaufen. Komplette und E-Mountainbikes sind hingegen von diesem Angebot ausgenommen.

Die Scor-Rahmensets sind ab sofort verfügbar, Komplett-Bikes sollen ab Ende September 2021 erhältlich sein, während die E-Mountainbikes einen Monat später in die Shops kommen. Zum Markteintritt ist die Anzahl der verfügbaren Räder noch limitiert. Die grösseren Mengen folgen dann ab Februar 2022.

scor-mtb.com
 
 

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