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Danny gibt dem E-Bike den Schuh

Kids Dirt Bike 24 VPACE Danny

Sören Zieher, Gründer und Inhaber der deutschen Fahrradmarke VPACE, hatte ein fertig entwickeltes Kinder-E-Bike am Start. Dann entschied er, es nicht in Verkauf zu bringen. Dafür kommt nun «Danny», das Kinder-Dirtbike mit 24 Zoll-Rädern.

Seit 2015 versorgt Sören Zieher mit seiner Marke VPACE eine ambitionierte Kundschaft mit individuell aufgebauten 29ern in Carbon und Titan. Fast so lang gehört auch eine wachsende Palette hochwertiger Kinder-Bikes zum Angebot.
Im Frühling 2019 hatte Zieher ein neues Kindermodell am Start, das nicht nur wegen seines cleveren Konzepts für Aufsehen sorgte: «Emil» hiess das E-Bike mit 250-Watt-Antrieb von Fazua – ideal für Mädchen und Jungen, die nicht den ganz grossen Schub brauchen, sondern ein Bike, das nicht schwerer ist als sie selber. Damit befeuerte er die Diskussion um den Sinn motorisierter Fahrräder für Kinder. Es gibt durchaus Argumente dafür, etwa, dass auch ausgedehntere Touren mit langen Aufstiegen möglich werden, ohne dass der Nachwuchs die Motivation verliert. Für andere droht ein weiteres Mal der Untergang des Abendlandes, wenn sich nicht einmal mehr die Kinder ohne maschinellen Antrieb und externe Energiequelle bewegen.
Zieher hinterfragte seine Entwicklung, monatelang rang er mit sich, ob er Emil wirklich in sein Sortiment aufnehmen sollte. Die Entscheidung fiel, nachdem er seinem fünfjährigen Sohn ein Bilderbuch vorgelesen hatte, das von der Zerstörung der Welt durch die Menschen handelte. Erschienen war das Buch 1985. Dann fragte der Sohn auch noch, weshalb die Leute bis heute nicht aufgehört hätten, die Umwelt zu verschmutzen. «In dem Moment war meine Begeisterung für das Projekt komplett erloschen», beschreibt Zieher gegenüber Ride.  
Wie viel die gestoppte Produktentwicklung gekostet hat, will er nicht sagen. «Wir sind eine kleine Firma, haben keine grossen Strukturen. Hätte ich mit der Entscheidung 50000 Euro in den Sand gesetzt, hätte ich sie mir sicher noch schwerer gemacht.» Richtig aufwändig wären erst die Zulassung und die Herstellung in grosser Stückzahl geworden, ist der VPACE-Chef überzeugt. «Ich hätte wohl zusätzliche Leute einstellen müssen.»

Dreck statt Strom

Ende 2019 teilte Zieher mit, dass Emil begraben werde. «Bis dahin hatten wir wöchentlich Anfragen, wann das Bike denn nun erhältlich sei», betont er. Dafür wurden Energie und Mittel frei für den jüngsten Spross der VPACE-Familie: das 24-Zoll-Kinder-Dirtbike «Danny». Mit den auch in Deutschland boomenden Pumptracks steigt die Nachfrage nach passendem Material. «Die üblichen 26-Zoll-Dirtbikes sind für Kinder unter 1.60 Meter zu gross und zu behäbig. Danny hat die passende Geometrie, ist bombenfest, mit erstklassigen Komponenten ausgestattet und das derzeit wohl leichteste 24" Kinder-Dirtbike», wirbt dessen Erfinder.
Ein Extra-Bike für den Pumptrack oder die Dirt Jumps sei ein Luxusprodukt, räumt Zieher ein. Immerhin sei man mit dem Preis von 899 Euro nicht so weit von den billigen 26-Zoll-Dirtbikes entfernt. «Aber klar, es sind in erster Linie zahlungskräftige, Bike-affine Eltern, die ihren Kindern ein Zweit- oder sogar Dritt-Bike zu kaufen.» Wichtiger ist ihm, dass man im Gegensatz zum Kinder-E-Bike mit dem Kinder-Dirtbike als Marke genau da sei, wo man sich sehe: bei hochwertigen Sporträdern. Und bei einem ziemlich umweltfreundlichen Hobby für die Kinder, wenn sie denn nicht mit dem Auto zum Pumptrack gefahren werden.
 
Danny kann bis am 31. März vorbestellt werden. Ab dann wird die erste Serie in Asien geschweisst und bei VPACE aufgebaut. Verkauft werden die Bikes im eigenen Laden in Berg bei Ravensburg und über das Internet. Anzufügen ist, dass auch andere Hersteller Kinder-Dirtbikes in 24 Zoll anbieten, beispielsweise Norco, NS Bikes und Dartmoor.
 

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