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Claudio Caluori und die sozialen Effekte der Asphalt-Pumptracks

Portrait Claudio Caluori

Was Dirtjumper oft um ihre Dirtparks bauten und liebevoll pflegten, ist heute Mainstream, und das nicht zuletzt dank Claudio Caluori. Der Erfinder des Asphalt-Pumptracks baut mit seiner Firma Velosolutions über die Schweizer Landesgrenzen hinaus Wellenbahnen, erfreut damit viele Menschen und schafft dabei einen sozial positiven Nebeneffekt.

«Pumptracks bringen vom Kleinkind bis hin zum Profi praktisch alle Menschen aufs Bike, das Fahren darauf macht Spass und ist ein gutes Training», sagt Claudio Caluori, Gründer der Firma Velosolutions. Es ist aber noch gar nicht so lange her, dass 90 Prozent der Mountainbiker nicht wussten, was ein Pumptrack ist. Diese Wellenbahnen wurden damals meist von Dirtjumpern von Hand und aus Erde gebaut und aufwändig gepflegt. Spass bereiteten diese Strecken schon damals, jedoch nur BMXern und Mountainbikern. Massentauglich waren diese Tracks nicht, doch das änderte sich viele Jahre später.
 
Im Herbst 2012 baute Velosolutions in Chur den weltweit ersten Asphalt-Pumptrack als Teil einer Spielplatzerneuerung. Statt Lärmbeschwerden gab es damals Lob und viele glückliche Nutzer – vor allem Kinder. Mit diesem «Gamechanger-Projekt» gelangten die Pumptracks und auch Caluoris Firma auf die Erfolgstrasse. Heute baut Velosolutions jährlich rund 60 Pumptracks. Dem sozialen Effekt nach, die diese mit sich bringen, müssten es noch viele mehr sein, wie Claudio Caluori im grossen Interview in der September-Ausgabe von Ride erklärt.
 
Tatsächlich fördern Pumptracks nicht nur die Bewegung, sondern auch den sozialen Umgang. Und gerade in ärmeren Ländern hält es die Jugendlichen von den Strassen fern. Das beste Beispiel kommt allerdings aus dem nicht ganz so fernen Glasgow in Grossbritannien. Dort wurde die Kriminalität in einem betroffenen Quartier um 50 Prozent reduziert. Dass das lediglich dank einer Sportinfrastruktur gelang, ist ein beträchtlicher Erfolg.
 
Diese Erfolge sind für Caluori aber kein Grund, einen Gang zurückzuschalten. Vor allem nicht wenn es darum geht, bei der Finanzierung eines Pumptracks in Ländern zu helfen, wo kaum Geld dafür vorhanden ist. Mit der Initiative #pumpforpeace lancierte er quasi ein «Pumptrack-Hilfswerk» über das mit diversen Aktionen Spenden gesammelt und mit denen wiederum Pumptracks ermöglicht werden. Ein prominentes Beispiel ist Lesotho, wo die erste #pumpforpeace-Strecke gebaut wurde.
 
Dafür bringt Claudio Caluori überdurchschnittlich viele Arbeitsstunden auf, opfert manchmal Schlaf und Hobbys und ist dabei trotzdem glücklich und scheint nicht Müde. Seine Erklärung: «Ich glaube mit Geld könnte man niemals eine solche Motivation auslösen wie mit den Emotionen, die wir jedes Mal haben, wenn wir einen neuen Pumptrack eröffnen. Nur wegen dem Geld würde sich das wohl kaum jemand antun.» Das gesamte Gespräch mit Claudio Caluori ist in der Interview-Spezialausgabe von Ride nachzulesen. 
 

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