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Cappellari und Weber holen am Wiriehorn die Downhill-Titel

Bei den Schweizermeisterschaften im Downhill am Wiriehorn verteidigt Carina Cappellari ihren Schweizermeistertitel und vegoldet damit ihrem Karriereabschluss. Sie gewinnt hauchdünn vor Emilie Siegenthaler und Camille Balanche. In der Elite-Kategorie der Männer holt Lutz Weber den Titel vor seinem Team-Kollegen Basil Weber. Bronze gewinnt Constantin Ruetsch. Janosch Klaus gewinnt bei den Junioren.

Das traditionelle Downhill-Rennen am Wiriehorn und Downhill-Schweizermeisterschaften – diese Kombination ist bewährt. Wurden im Jahr 2017 die Titelrennen jeweils im Diemtigtal um einen Wimpernschlag entschieden, sollte es auch dieses Jahr nicht anders sein. Die Strecke zählt nicht zu den anspruchsvollsten, und mit seiner verkürzten Führung waren spannende Rennen, dieses Mal im Rahmen der Hot-Trail-Series, zu erwarten.
 
Bei den Frauen bestätigt Emilie Siegenthaler ihre starke zweite Saisonhälfte mit der Bestzeit im Zeitlauf. Sie und Europameisterin Camille Balanche sind die grossen Favoritinnen auf den Titel. Doch man soll die Rechnung nie zu früh machen, und schon gar nicht ohne die Titelverteidigerin. Carina Cappellari gewann die Schweizermeistertitel in den vergangenen zwei Jahren und startet am Renntag als Drittletzte.
 
Erwartungsgemäss fährt sie die Bestzeit ein und zittert vom Hot Seat aus dem Lauf von Balanche entgegen. Die Europameisterin ist im oberen Teil schneller, doch dann schleichen sich Fehler ein. Fehler die auf der Strecke am Wiriehorn nicht drinliegen. Im Ziel liegt Balanche hinter Cappellari. Emilie Siegenthaler lässt dann erneut Spannung aufkommen, und so fällt auch die Entscheidung äusserst knapp aus. Der WM-Fünften fehlen allerdings 15 Hundertstelsekunden. Somit holt Cappellari ihren dritten Meistertitel in Folge – der Letzte. Sie hängt nach dieser Saison das Downhill-Bike an den Haken. Umso grösser ist dann auch die Freude, dass es erneut zum Sieg gereicht hat. «Ich hatte von A bis Z Spass an diesem Rennen, fühlte mich von Trainingslauf zu Trainingslauf besser. Im Rennen erwischte ich den oberen Teil nicht gut und gab dann alles, was ich hatte. Im Ziel konnte ich kaum glauben, dass es erneut reichte und alle haben sich für mich gefreut. Es ist ein super Gefühl, so mit dem Spitzensport aufzuhören!»
 

DH SM 2019 Wiriehorn

Emilie Siegenthaler, Carina Cappellari und Camille Balanche.
 

Klaus siegt deutlich

Bereits im Zeitlauf bestätigt Junior Janosch Klaus seine Favoritenrolle. Am Renntag legt er dann nochmals eine Schippe drauf und verteidigt seinen Schweizermeistertitel mit gut fünf Sekunden Vorsprung vor Lokalmatador Yannick Baechler und Lino Lehmann.
 
Mit seiner Zeit von 2.47,30 Minuten hätte Klaus Rang fünf bei der Elite eingefahren. Ganz zufrieden scheint er mit seiner Leistung aber trotzdem nicht: «Kurze und technisch wenig anspruchsvolle Strecken wie hier am Wiriehorn liegen mir eigentlich nicht so. Mein Lauf war aber trotz zwei kleinen Fehlern in Ordnung. Eine Top.-5-Zeit verglichen mit der Elite ist ebenfalls ok, aber nächstes Jahr fahre ich dort, also will ich unbedingt noch schneller werden.»

DH SM 2019 Wiriehorn

Yannick Baechler, Janosch Klaus und Lino Lehmann.
 

Weber vor Weber

Bei den Männern erwartet man ein Duell zwischen den beiden Team-Kollegen vom Team Project, Basil und Lutz Weber. Titelverteidiger Noel Niederberger kann verletzungsbedingt nicht in den Titelkampf eingreifen. Basil Weber setzt mit der Bestzeit im Zeitlauf die Messlatte recht hoch.
 
Im Finallauf ist es dann Constantin Ruetsch, der für eine Weile den Hot Seat belegt. Erst als Lutz Weber als Viertletzter Fahrer sein Rennen mit der Bestzeit beendet, muss Ruetsch weichen. Die nachfolgenden Fahrer des austragenden Vereins Hot Trail schrammen an Webers Marke von 2.44,07 Minuten.
Dann hält Basil Weber die Zuschauer in Atem. Doch fährt er um nur 41 Hundertstelsekund am Titel vorbei und wird somit Zweiter – Lutz Weber holt den Titel zum dritten Mal.
«Das war kein einfaches Rennen auf der relativ einfachen und noch verkürzten Strecke. Ich hatte aber einen guten Lauf, wenn auch einige Mal hart am Limit. Das war hier wohl aber nötig, denn Basil, Constantin und ich liegen in derselben Sekunde», analysiert der frischgebackene Schweizermeister das Rennen.

DH SM 2019 Wiriehorn

Gusti Wildhaber, Basil Weber, Lutz Weber, Constantin Ruetsch und Pascal Reusser
 
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