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Cannondale's Lefty wird noch krasser

Cannondale Lefty Ocho

Die Einarm-Gabel Lefty war schon immer krass – und typisch Cannondale: Die Forke sticht aus dem Gabel-Mainstream heraus, die Einarmkonstruktion polarisiert enorm und die Funktion ist top. Jetzt lanciert Cannondale die achte Evolutionsstufe der Lefty und verabschiedet sich von der Doppelbrücke.

Lefty Ocho: Die spanische Acht definiert die nächste Evolutionsstufe von Cannondale hauseigener und eigenwilliger Federgabel. Die Einarmkonstruktion, jetzt schon bereits 18 Jahre auf dem Markt, hat das Fahrerlager stets gespalten und polarisiert. Entweder man liebt das Ding, oder man kann einfach gar nichts damit anfangen. Die einseitige Radaufhängung bricht mit den Traditionen beim Fahrradbau, die hauptsächlich auf Symmetrie ausgelegt sind. Beachtet man die Aufhängung eines Windrads, eines Rads an einem Auto oder an einigen Motorrad-Hinterrädern: Das ist die einseitige Verschraubung des Rads das normalste der Welt, nur beim Fahrrad nicht.

Herzstück der Lefty ist und bleibt die Abstützung mit Nadellagern, die ein sensibles Ansprechen und eine einzigartig hohe Verwindungssteifigkeit ermöglichen. Ein Manko der Lefty haben die Ingenieure jetzt ausgeräumt: Das Innenleben der Nadellager ist neu, ein Wandern der Nadellager soll unterbunden und ein sogenannter Reset seltener nötig werden, sprich die Gabel brauche deutlich weniger Wartung.

Adieu Doppelbrücke

Bei der Lefty Ocho bricht Cannondale mit einer Tradition, die seit der Einführung Bestand hatte: Die Doppelbrücke ist weg. Neu hat die Gabel ein konventionelles, konisches Steuerrohr. Das spare Gewicht – und öffnet den Markt vermutlich auch für die eigenwillige Gabel. Denn bislang musste mit Adaptern rumgefummelt werde, um die Forke in Non-Cannondale-Rahmen zu verbauen.

Detailarbeit steckt auch in der Ocho: Neu ist das Luftventil seitlich angebracht. Das Anpassen des Luftdrucks ist somit einfacher, eventuell austretendes Oel kann so auch nicht mehr die Bremsscheibe verunreinigen. Vorbei sind auch die etwas nervigen, weil defektanfälligen Zeiten der hydraulischen Lockouts, neu ist ein kabelaktivierter Lockout an Bord. Am einfachen Radausbau wurde auch gearbeitet, da bei der Lefty die Bremszange von der Scheibe wegzuschwenken ist, um das Rad auszubauen. Neu ist nur noch ein 5er Inbus und das Drücken eines Sicherungsknopfes notwendig und die Bremszange gibt das Vorderrad zum Ausbau frei.

Und, ganz wichtig, das Gewicht der Lefty Ocho. Diese hat rund 250 Gramm zum Vorgänger abgespeckt und wiegt 1'446 Gramm in der Carbonausführung, und 1'735 in der Aluversion. Damit ist die Fox 32 Stepcast mit 1'327 Gramm einen Ticken leichter, die Rockshox SID Worldcup mit 1'530 eine Marke schwerer. Neben dem puren Gewicht sind Cannondales weitere Angaben interessant: Die Lefty habe aufgrund der cleveren, einzigartigen Bauweise mit drei Nadellager-Flächen ein 141 Prozent geringeres Losbrechmoment und 75 Prozent geringere Reibung im Federungsbetrieb als genannte Fox 32 und Rock Shox SID.

Und last but not least: Die Ocho ist mit 27.5" und 29"-Gabeln kompatibel und bietet 100 Millimeter Federweg. Ein Einzelpreis ist noch nicht bekannt, denn bislang ist die Forke - ab circa Juni - nur in Komplettbikes zu haben. Die Rede ist vom neuen Cannondale F-Si Hardtail, mehr dazu hier in Kürze. 

www.cannondale.com

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