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Brage macht den Wikinger

Brage Vestavik ist die Freeride-Sensation des Jahres 2021 – breit, bärtig, furchtlos und mit Balance und Bike-Kontrolle ausgestattet wie nur wenige. Style beweist der Norweger nicht nur als Biker, sondern auch als Video Editor.

«Ich kann es kaum erwarten, mir einen so langen Bart wachsen zu lassen wie mein Vater und mein Bruder.» Das sagte Brage Vestavik mit 18 im Pinkbike-Interview, damals noch als Nachwuchs-Hoffnung im Downhill-Weltcup. «Ich fange schon mal mit dem Schnurrbart an», fügte er hinzu. Inzwischen ist der Norweger 23 und sein Wunsch hat sich erfüllt. Ein rotblonder Busch umrankt seinen breiten Kopf. Optisch ist er zum Wikinger gereift – nach seiner Aussage stammt er tatsächlich von diesem skandinavischen Seefahrervolk ab.
 
Auch sonst läuft es meistens ziemlich gut für Brage «B-Rage» Vestavik. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde er 2021 bekannt mit seinem Video-Beitrag für die X Games Real MTB. Dort zeigte er, wie Freeride Mountainbiking auf Wikinger-Art geht. In den Wäldern seiner Heimat schaufelte und zimmerte er Obstacles, wie sie den meisten nicht einmal einfallen, geschweige denn fahren können.

Keine Rücksicht auf Verluste

Die Sprünge sind massiv, die Drops unendlich hoch, dazu gibt es Holzelemente, deren Zweck sich erst erschliesst, wenn Brage diesen demonstriert. Die Stimmung ist düster, der Boden matschig, zwischen Brages Tricks sieht man ihn mit seiner Crew die Features bauen und sich am Lagerfeuer aufwärmen – es wirkt, als ob eine Bande Wikinger ihre Schiffe gegen Big Bikes getauscht hätte und jetzt im Wald ihr Unwesen triebe. Und dann ist da noch der Schluss-Drop, über den an dieser Stelle nicht mehr gesagt werden soll, als dies: auf gar keinen Fall nachmachen!
 
Immerhin geht der Sprung gut, im Gegensatz zu einem anderen massiven Drop im Training der Red Bull Rampage. Nach 16 Metern Sinkflug kommt Brage einen halbem Meter zu kurz, überschlägt sich und zurtrümmert sich den Oberarmknochen. Anfang 2021 hatte er sich auch schon den Knöchel gebrochen. Aber kaum sind die Knochen zusammengewachsen, fährt und fliegt er wieder durch seinen Wikingerwald eine knappe Stunde von Oslo.
 
Der Downhill-Weltcup scheint inzwischen kein Thema mehr zu sein für Brage Vestavik. Bei Red Bull Hardline bewies er, dass er den Speed immer noch hat. Vor kurzem hat ihn der Energiebrause-Hersteller aus Salzburg unter Vertrag genommen. Und weil der Norweger auch ein feines Händchen für coole Video Edits hat – er schneidet sie selber – kann er sich vollends auf die Freeride-Dreifaltigkeit konzentrieren: Bauen – Fahren – Posten. Wenn er dabei ganz bleibt, werden wir noch viele wilde Wikinger Stunts zu sehen kommen.

Instagram: bragevestavik

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