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Boom – die Schweizerinnen gewinnen Gold, Silber und Bronze!

Unglaublich! Nicht als Topfavoritinnen gestartet, realisieren die Schweizer Mountainbikerinnen auf dem Izu Mountainbike Course in Tokio einen Dreifachtriumph! Jolanda Neff wird nach einer souveränen Solofahrt Olympiasiegerin, Sina Frei und Linda Indergand machen diesen Renntag mit der Silber- und Bronzemedaille perfekt.

Im Olympischen Cross-Country-Rennen der Frauen kommen die Schweizerinnen am Start gut durch, doch das Tempo diktieren zuerst andere: Es ist die junge Österreicherin Laura Stigger die das Tempo anschlägt und die bisherige Überfliegerin Loana Lecomte mitzieht. Doch dann beginnt sich das Blatt zu wenden. Pauline Ferrand-Prevot und Jolanda Neff machen nun die Spitzenpositionen streitig. Auch Linda Indergand und Sina Frei robben langsam nach vorne, während Stigger an Boden verliert. Die Österreicherin gibt nach Rennhälfte hyperventilierend das Rennen auf. Aber auch Lecomte bekundet Schwierigkeiten und kann nicht mehr mithalten.
 
In der Dual-Abfahrt mit anschliessender, steiler Auffahrt kommt es zu einer gänzlich ungünstigen Situation für Ferrand-Prevot. Zusammen mit Neff an der Spitze liegend, rutscht sie in der Auffahrt aus, schafft die Rampe nicht und verliert viel Zeit. Neff, die auf der Nebenlinie fährt, meistert die Passage souverän und setzt sich ab. Die Französin gibt aber nicht auf und macht sich auf die Verfolgung und schafft es drei Runden vor Schluss sogar auf Platz zwei zurück, allerdings knapp 50 Sekunden hinter Neff.
 
Der Effort der Französin ist dann doch zu gross. So fliegt die amtierende Weltmeisterin wieder hinter Linda Indergand und Sina Frei zurück und büsst zunehmend wieder an Boden ein. Die Schweizer Dreifachführung ist Realität aber das Rennen dauert noch zwei Runden an. Loana Lecomte, die sich lange mit Anne Terpstra tapfer auf den Plätzen vier und fünf hält, fällt ebenfalls etwas zurück, hingegen nimmt die Ungarin Blanka Vas die Position der ersten Verfolgerin ein.
 
Veränderungen gibt es in der letzten Runde keine mehr, die ersten drei Plätze bleiben unangetastet. Jolanda Neff wird nach einigen zähen Jahren Olympiasiegerin, in besonnener und überzeugender Manier. «Es ist mega cool! Es war viel weniger schlimm, als ich mir das Rennen vorgestellt hatte», schwärmt Jolanda Neff nach dem Rennen. «Ich hatte das Rennen gut unter Kontrolle, war konzentriert bis zum Schluss und hatte kräftemässig nie überzogen – ich hoffe ich wache aus diesem Traum nicht mehr auf!» Und für diesen Traum arbeiten die Protagonistinnen zusammen mit Swiss Cycling hart, wie Neff anfügt: «Wir haben seit Jahren viel auf dieses Rennen gesetzt, uns perfekt vorbereitet und uns adaptiert. Letzteres bis kurz vor dem Rennen, als wir die wegen des Regens geänderte Strecke nochmals besichtigten. Und jetzt konnten wir das gemeinsam auf den Boden bringen – einfach unglaublich!»

Nach der Zieleinfahrt Neffs findet der schönste Zweikampf um Silber statt. Sina Frei ist am Ende einen Ticken stärker und holt sich an ihren ersten Olympischen Spielen die Silbermedaille. «Wir drei auf dem Olympiapodest – es könnte nicht besser sei! Ich bin überglücklich, dass sich das ganze harte Training ausbezahlt hat. Wir hatten stets einen super Support im Vorfeld bis jetzt», sagt Sina Frei und spricht die veränderte Streckensituation vor dem Rennen an: «Am Morgen bekamen wir einen Anruf, wir sollen eine halbe Stunde früher zur Strecke kommen, da sich durch den Regen viel verändert hatte. Die Bedingungen hätten dann für uns nicht besser sein können, und wir haben dann alles perfekt gemacht. Ich kann es aber trotzdem noch gar nicht richtig glauben. Dass ich an meinen ersten Olympischen Spielen gleich die Silbermedaille gewinne, das macht mich umso mehr stolz.»

Linda Indergand feiert ihre bronzene Auszeichnung, ihr grösster Erfolg ihrer erfolgreichen Karriere. «Ein riesiges Dankeschön an alle die hier sind, an das Schweizer Team – sie haben einen super Job gemacht, aber auch an alle die Zuhause die Daumen gedrückt hatten! Im Rennen war es super mit Sina zu fahren, sie hat mich in den Aufstiegen stark gepusht. Dritte werden und das Podest mit meinen Team-Kolleginnen zu teilen, ich bin einfach sprachlos.» Und auch die Urnerin spricht die nervöse Situation vor dem Rennen an: «Wir wurden super von unserem Techniktrainer Oscar Saiz unterstützt, der mit uns vor dem Rennen nochmals die Strecke besichtigt hat. Wir wussten, dass wir fahrtechnisch super auf dem Bike sind und dabei immer ruhig geblieben, während andere nervös waren und viele Fehler machten. Das war unser Schlüssel zum Erfolg.»

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