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Blog: Veloputzen ist Liebe

Bürste

Was haben eine Beziehung und ein Mountainbike gemeinsam? Sie wollen gepflegt werden! Die besten Tipps, wie zumindest die Liebe zum Bike lange hält, gibt Tobias Gütlin im Blog.

Beziehungsberater wissen es schon lange: Mangelnde Unterstützung bei der Hausarbeit kann nicht nur zu Streit führen, die asymetrische Arbeitsaufteilung kann auch ein ganz schöner Beziehungs-Killer sein. Und genau so ist es beim Mountainbike! Das Fahrrad nimmt es Dir ganz schön übel, wenn Du es ständig vernachlässigst, wenn es um die Reinigung geht.

Öfter ist besser

Einmal jährlich die radikal grosse Putzübung durchzuziehen ist voll in Ordnung. Doch viel effizienter ist: Regelmässig eine kleine Reinigung machen. Nach einem staubigen Trailride das Bike nicht in den Keller stellen, sondern vorher mit einem Lappen Rahmen, Räder, Federung und Antrieb sauber reiben, falls nötig die Kette etwas nachschmieren – versprochen, das wirkt Wunder.

Sobald das Bike richtig sauber ist, geht der Blick auf die Verschleissteile: Ist die Kette gelängt? Hier hilft eine Verschleisslehre, die anzeigt, um welchen Wert die Kette länger ist als im Originalzustand. Wer seine Kette regelmässig erneuert, erhält bessere Kraftübertragung und Schaltpräzision in return. Auch sind so die Kosten geringer, als wenn es beim voll verschlissenen Antrieb nur noch funktioniert, Kette, Kassette und Kettenblatt zu ersetzen.

Sehr wichtig ist es, die Bremsbeläge zu wechseln, bevor die Belagsmischung vollständig von der Trägerplatte runter gebremst ist. Sonst reibt nur noch das Metall der Trägerplatte auf dem Metall der Bremsscheibe und der sogenannte Nehmerkolben der Bremse kann überhitzen und k.o. gehen. Auch die Scheibe hat Verschleiss, wenn beispielsweise bei Shimano die Materialdicke von 1.5 Millimeter erreicht ist, braucht es spätestens eine neue Disc.

Gut für den Geldbeutel – und die Umwelt

Das härteste Leben am Mountainbike haben die Federelemente. Wer seinem Rad richtig neues Leben einhauchen will, ist mit einem Service an Gabel und Dämpfer sehr gut beraten. Aber auch hier gilt, bei den Federelmenten ist Putzen pures Gold: Staub, Sand und Dreck gehöhrt zwischen Stand- und Tauchrohr regelmässig vorsichtig weggewischt.

Regelmässig das Bike zu reinigen und rechtzeitig Kette und Beläge zu wechseln sorgt nicht nur für geringere Kosten und mehr Sicherheit. Diese Pflege und Wartung verhindern Folgeschäden und wirken auf dem Weg auch ressourcenschonend. Apropos Umwelt: Es gibt heute zahlreiche biologisch abbaubare und umweltfreundliche Putz- und Schmiermittel, die auch in der Praxis überzeugen.

Selbstwirksamkeit ist Trumpf

Nicht zu vergessen ist dieser Aspekt: Putzen können Alle. Hier wird nicht verlangt, die Bremse zu entlüften oder ein Pressfit-Innenlager zu ersetzen. Putzen braucht kein Spezialwerkzeug und kein Spezialwisssen. Die Erfolgschancen auf eine geglückte Putzaktion sind bei nahezu 100 Prozent. Ein sauberes Bike ist nicht nur gut fürs Fahrrad, sondern auch fürs Ego. Denn nirgends sieht man so schnell Erfolge, wie wenn man dem Fahrrad mit einer alten Zahnbürste und einem ausrangierten T-Shirt auf die Pelle rückt.

 

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