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Blevins siegt, Flückiger sichert sich Gesamtweltcup, Richards doppelt nach

Richard und Blevins gewinnen Weltcup in Snowshoe 2021

Beim Weltcup-Finale in Snowshoe (USA) überrascht Christopher Blevins mit dem ersten Weltcup-Sieg eines US-Amerikaner seit 1994. Mathias Flückiger geht leer aus, sichert sich aber bereits im Short Track den Gesamtsieg. Weltmeisterin Evie Richards zum Doppelsieg während Sina Frei Vierte wird. Jolanda Neff belegt im Short Track Platz zwei.

Defektteufel in Aktion

Erste Runde startet schnell und bald ballt sich eine grosse Spitzengruppe mit allen Favoriten, inklusive Filippo Colombo (Dritter im Short Track), Mathias Flückiger und Nino Schurter darin vertreten. Sie verkleinert sich bald auf sieben Fahrer. Mathias Flückiger verliert den Anschluss wegen eines Plattfusses als Erster. Der Defektteufel schlägt in der zweiten Runde abermals zu. Filippo Colombo verabschiedet sich wegen einer gerissenen Kette aus der Spitzengruppe und wenig später beklagt Short-Track-Sieger Victor Koretzky einen Plattfuss am Vorderrad.

Die Verfolger um Jordan Sarrou schliessen auf und vergrössern die Spitzengruppe in Runde vier wieder auf acht Fahrer. Doch anfangs fünfter Runde schwingt Nino Schurter das Zepter. Der Weltmeister zieht die Spitzengruppe erneut in die Länge und verkleinert sie um zwei Fahrer. Doch mit Henrique Avancini, Short-Track-Weltmeister Blevins und Ondrej Cink (CZE), aber auch Luca Braidot (ITA) und auch Vlad Dascalu aus Rumänien sind noch einige heisse Eisen mit dabei.

Erster US-Sieg nach 27 Jahren

Die sechs Fahrer gehen gemeinsam in die letzte Runde. Nun beginnen die taktischen Plänkeleien und dabei versucht Schurter stets vorne in die Abfahrten zu gelangen. Doch nun ist es Blevins, der im Trail-Aufstieg den Weltmeister innendurch überholt, sich aus dem Staub macht und für den ersten US-Weltcup-Sieg seit 30 Jahren sorgt. «Dieser Sieg bedeutet alles für mich! Das vor den Augen meiner Familie, vor den US-Fans und dann noch hier in den USA», freut sich Blevins und kündigt an: «Nach so vielen Jahren, wo das US-Team ohne Erfolg war, soll mein Sieg nicht der Letzte gewesen sein. Schliesslich steckte US-Cycling eine Menge Arbeit in die Entwicklung junger Fahrer.»

Blevins gewinnt vor Vlad Dascalu und Ondrej Cink. Schurter kann nach Blevins Attacke nicht einmal das Podium halten. Auch er erleidet noch einen Plattfuss, kann sich aber noch auf Rang vier ins Ziel retten, knapp vor Luca Braidot, der es das erste Mal aufs Podium schafft. Dahinter fährt der Deutsche Luca Schwarzbauer auch Platz sechs – ebenfalls sein bestes Resultat. Unweit dahinter kämpft sich Victor Koretzky auf den respektablen achten Rang, Mathias Flückiger wird noch guter 16. Reto Indergand und Andri Frischknecht schaffen noch den Sprung in die Top-20.

Resultate
Gesamtwertung

Richards dominiert vom Start weg

Im Finalrennen der Frauen kommt es noch auf der Startgeraden zu einem fürchterlichen Sturz, der sogleich eine Mitfavoritin aus der Entscheidung nimmt. Laura Stigger (AUT) wird dabei von einer, an der Absperrung hängenbleibenden Fahrerin mitgerissen. Sie versucht erst weiterzufahren, geht dann aber bald aus dem Rennen. Wie sich später herausstellt, erleidet die Österreicherin eine leichte Fraktur am linken Arm.
Derweil macht vorne Evie Richards mächtig Tempo. Die Britin befindet sich seit ihrem Sieg an den Weltmeisterschaften in einem Hoch, und das scheint sie auch jetzt nutzen wollen. Bald setzt sie sich mit Rebecca McConnell ab. Doch wo die Australierin noch Tempo macht, muss sie in die Techzone zum Radwechsel – die Luft am Vorderreifen ist raus. Das kostet sie Zeit, Plätze und mögliche Chancen auf einen Sieg.

Geschlagen gibt sich McConnell deswegen nicht und überholt allmählich wieder ihre Konkurrentinnen. Bereits in Runde drei liegt sie wieder auf Position zwei. Näher schafft sie es aber nicht – im Gegenteil. Richards fährt entfesselt zu ihrem zweiten Weltcup-Sieg undd doppelt nach dem Gewinn des Short-Track-Rennens ihr Wochenende perfekt ab. Sie holt damit Platz zwei in der Gesamtwertung hinter der uneinholbaren Loana Lecomte.

Dahinter versuchen Sina Frei und Anne Tauber den Abstand zu McConnell zu verringern, jedoch ohne Erfolg. Die Australierin fährt ungefährdet auf Platz zwei. So fechtet das Duo den dritten Rang unter sich aus, anfänglich mit den besseren Aussichten für Frei. Die Schweizerin setzt eine Attacke und scheint damit wegzukommen. Doch Tauber kommt wieder heran, und als die Holländerin antritt, kann Frei nicht mehr mithalten und muss sich mit Platz vier begnügen, holt aber Rang fünf in der Weltcup-Gesamtwertung, einen Platz vor Linda Indergand, die im Rennen Rang sieben belegt.

Nach ihrem zweiten Rang im Short Track fährt Jolanda Neff im Cross-Country-Rennen auf Platz neun. Vor ihr freut sich die Deutsche Nadine Rieder über ihr bisher bestes Weltcup-Resultat. Gute Chancen auf eine persönliche Bestleistung hat auch Rieders Schweizer Team-Kollegin Nicole Koller. Nach Rang sechs im Short Track startet sie im Cross Country stark und weilt in den Top-10. Ein Defekt in Runde drei macht Kollers Chancen aber zunichte. Sie kämpft sich mit einer starken Rundenzeit innert Kürze auf Platz 14 zurück, welchen sie dann bis ins Ziel halten kann. Sie beendet ihre starke Weltcup-Saison ebenfalls auf Platz 14.

Resultate
Gesamtwertung
 

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