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Am Mittwoch starten die 30. Weltmeisterschaften – mit und ohne Strom

WM-Vorschau 2019

In Mont Saint Anne feiert die UCI ab Mittwoch 28. August ein grosses Jubiläum: Es sind die 30. Mountainbike-Weltmeisterschaften. Den Start in die Entscheidungen macht traditionsgemäss das Team-Relay, gefolgt von der umstrittenen E-Mountainbike-Premiere. Die Hauptrennen am Wochenende werden von Red Bull TV als auch von SRF live übertragen.

Nicht weniger als 44 Nationen sind diese Woche im kanadischen Mont-Saint-Anne bei den UCI Mountainbike-Weltmeisterschaften 2019 vertreten. Nach den Jahren 1998 und 2010 ist es das dritte Mal, dass die Titelkämpfe an diesem traditionsreichen Ort stattfinden. Mont Saint Anne ist am längsten im Weltcup vertreten, und somit gibt es wohl keinen ehrwürdigeren Veranstalter für die Jubiläums-Weltmeisterschaften.
 
Es verwundert nicht, dass Kanada als austragende Nation nicht untervertreten anrückt: Von den insgesamt 635 Athleten kommen 73 aus dem Gastland. Das sind 16 Fahrer mehr als die Schweiz im vergangenen Jahr für das Heimspiel in Lenzerheide aufbot.
 

Staffelwettbewerb zur Eröffnung

Traditionsgemäss starten die Titelkämpfe mit dem Team-Relay, und da gehört das Schweizer Team zu den grossen Favoriten. Die Europameisterschaften waren Beweis genug, dass das helvetische Team nicht aus dem vollen Potential schöpfen muss, um konkurrenzfähig zu sein. Doch es wird aus dem Vollen geschöpft: Nino Schurter führt die Schweizer Staffel an, gefolgt von Jolanda Neff (Frauen Elite), Sina Frei (Frauen U23), Joel Roth (Männer U23) und Janis Baumann (Junioren).
Einfach wird es das Quintett aber nicht haben. Nationen wie Deutschland, Frankreich, Italien oder Dänemark haben schon oft bewiesen, dass sie mit gut abgestimmten Teams und Taktik ebenso titelgefährlich sind.
Der Startschuss fällt am Mittwoch 28. August um 18.30 Uhr Schweizer Zeit – 12.30 Uhr Ortszeit.
 

Fortsetzung mit den Junioren

Weiter geht das Rennprogramm am Donnerstag mit den Juniorinnen und den Junioren. Um 19.00 Uhr Schweizer Zeit starten Ronja Blöchlinger und Jacqueline Schneebeli ins Rennen, zwei Stunden danach die Junioren mit Janis Baumann,
Dario Lillo und Luke Wiedmann. Schneebeli und Baumann gelten als die grössten Schweizer Hoffnungen beim Nachwuchs. Schliesslich haben die beiden von den Europameisterschaften bereits Gold und Silber nach Hause getragen.
 
Am Freitag geht es erstmals richtig bergab: Die Downhill-Elite startet ab 12.30 Uhr in die Qualifikationsläufe. Danach werden die ersten Prognosen für die Titelrennen von Sonntag erstellt.
Ernst gilt es am 30. August hingegen für die männlichen U23-Athleten. Mit Filippo Colombo und Joel Roth hat die Schweiz gleich zwei heisse Eisen im Feuer. Unter normalen Umständen ist Colombo eine Medaille aber auch mehr drin. Roth zeigte sich bisher solide in den Top-10, ist mit einem Exploit aber auch zu mehr imstande. Dabei ist auch Vital Albin nicht ausser acht zu lassen.
Die U23-Männer gehen um 15.30 Uhr ins Rennen – 21.30 Uhr Schweizer Zeit.
 

Spannung bei den Frauen – Männerrennen ohne MVP

Das Programm führt auf der Cross-Country-Schiene weiter. Am Samstag Morgen, auf den Schweizer Uhren ist es dann 16.00 Uhr, gehen Sina Frei und Nicole Koller ins U23-Rennen der Frauen. Frei ist die grosse Titelanwärterin, Koller könnte sich über einen Exploit mit ihrer nicht nach Wunsch verlaufenen Saison versöhnen.
 
Um 12.15 Uhr (18.15 CH-Zeit) wird es bei den Frauen überaus spannend. Hier ist das Rennen sehr offen. Pauline Ferrand Prevot, Jolanda Neff, Jenny Rissveds, Anne Terpstra und natürlich auch Titelverteidigerin Kate Courtney können gewinnen. Elisabeth Brandau und Yana Belomoina oder die Kanadierinnen Catharine Pendrel und Haley Smith sind zum erweiterten Favoritenkreis zu zählen.
Schwierig sind die drei weiteren Schweizerinnen einzuschätzen. Linda Indergand, Alessandra Keller wie auch Ramona Forchini sind gute Resultate zuzutrauen, mit dem einen oder anderen Exploit auch mehr.
 
Nino Schurter geht um 20.45 Uhr (Schweizer Zeit) einmal mehr als Titelverteidiger und grosser Favorit ins Rennen. Dass der Holländer Mathieu Van der Poel nicht an den Start geht, ist etwas schade, das schmälert aber nicht die Konkurrenz Schurters nicht. Und die kommt mit Mathias Flückiger aus den eigenen Reihen, aber auch von Henrique Avancini, Gerhard Kerschbaumer oder den starken Franzosen aus. Offen ist auch die Prognose zu den anderen Schweizer Athleten. Lars Forster verzeichnet eine deutlich aufsteigende Form, weshalb man ihn zum erweiterten Kreis der Favoriten zählen muss. Läufts den Schweizern rund, sind alle imstande Top-10-Resultate einzufahren.
 

Schweizer Medaillen-Chancen im Downhill

Im Downhill durften mit Camille Balanche und Emilie Siegenthaler gleich zwei Schweizerinnen einen Weltcup-Podestplatz feiern. Und somit ist ein solches Resultat auch an den Weltmeisterschaften möglich. Die Elite Frauen fahren ab 19.00 Uhr Schweizer Zeit um Bestzeiten.
 
Gleiches gilt bei den Junioren: Janosch Klaus hatte beim Weltcup in Lenzerheide den langersehnten Sprung aufs Podium geschafft. Das dürfte auch an den Weltmeisterschaften wieder drin liegen. Ab 15.30 Uhr (CH Zeit) gilt es für Yannik Bächler und Janosch Klaus Nerven und die Linie bewahren. Bei den Juniorinnen kurz zuvor sind keine Schweizerinnen am Start.
 
Die letzte Entscheidung der Weltmeisterschaften in Mont Saint Anne gibt’s ab 20.00 Uhr bei der Männer-Elite. Hier stehen die Chancen hoch, dass der Titel an einen Franzosen geht. Loic Bruni und Amaury Pierron dominierten die bisherige Weltcup-Saison mit nur einer Ausnahme: Laurie Greenland stieg in Val di Sole zu den Siegesfahrern auf. Aber auch Urgestein Greg Minnaar fährt noch immer auf höchstem Niveau und mit ihm gibt es noch eine Hand voll Medaillenkandidaten.
 
Zu denen gehören die einzigen zwei Schweizer Qualifikanten leider nicht. Für Basil und Lutz Weber sind Resultate unter den Top-30 realistisch. Es geht auch mehr, doch dafür benötigen die beiden einen Exploit – die perfekte Fahrt.
 

Flimmerkiste an!

Die Hauptrennen der Weltmeisterschaften – jeweils die Elite-Kategorien der Frauen und Männer, im Cross Country und Downhill – werden wie gewohnt von Red Bull TV übertragen. Diese wir am Samstag jeweils um 18.00 und 20.30 Uhr begonnen, am Sonntag im Downhill um 18.45 Uhr.
Wer das heimische Fernsehen präferiert, der schaltet um 18.05 Uhr SRF2 ein, und auf dem gleichen Sender am Sonntag um 19.30 Uhr für die Entscheidungen im Downhill.
 

E-Mountainbike: Schaulaufen der Ehemaligen

Dass die UCI erstmals E-Mountainbike als offizielle WM-Disziplin austrägt, finden nicht alle gut. Viele sehen darin keinen Wettkampfsport und so auch Swiss Cycling: Der Schweizer Verband untersagt ihren Kaderathleten eine Teilnahme. Fan davon sind hingegen eine bekannte Namen, aktive aber auch viele ehemalige Weltcup-Fahrer. Interessant ist, dass die E-Mountainbike-Titelkämpfen Mountainbiker aus allen Sparten an den Start gehen.
 
So zum Beispiel Christoph Sauser, Marco-Aurelio Fontana (ITA) sowie der vormalige Cross-Country-Superstar Julien Absalon (FRA). Von den aktiven Athleten traut sich sogar der Südafrikaner Alan Hatherly an den Start. Aber auch Downhill- und Enduro-Spezialist sowie Unterhaltungskanone Wyn Masters (NZL), Downhill-Spitzenfahrer Bernard Kerr und Jean-Pierre Bruni, der Vater von Loic Bruni, sollen sich unter den 46 Fahrer gehören.
 
Auch bei den Frauen startet ehemalige Prominenz aus den Ausdauer- und Gravity-Disziplinen: Nathalie Schneitter jagt neun Jahre nach ihrer Cross-Country-WM-Teilnahme in Mont Saint Anne am gleichen Ort um eine Strom-Medaille. Zur früheren Weltcup-Prominenz gehört auch die Holländerin Anneke Beerten, die im 4x einige Jahre das Mass aller Dinge war.
 
Abgehalten werden die Strom-Titelkämpfe auf einem 5.6 Kilometer langen Rundkurs. Die E-Mountainbikes dürfen eine maximale Dauerleistung von 250 Watt und eine Unterstützung bis 25 km/h nicht übersteigen. Und während die übliche technische Hilfe allen Fahrern gewährt wird, dürfen während des Rennens weder Bikes noch Batterien gewechselt werden.
Die Rennen dauern rund 90 Minuten, die Männer starten nach Schweizer Uhren um 20.15 Uhr, die Frauen um 22.30 Uhr.
 
www.velirium.com

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