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Behind the scenes – Swiss Enduro Series (SES)

Gian-Luca, was weisst Du über Enduro-Rennen, was wir nicht einmal ahnen?
Wahrscheinlich, wie viel Knochenarbeit es ist, wie viel Helfer es braucht und wie viel Organisation. Vorab wie im Anschluss.

Aber ist es nicht so, dass die Rennserie einfach weiterzieht und ein Trail-Schlachtfeld hinterlässt?
Nein, es soll niemals heissen: «Ah, die SES war hier und jetzt sind die vier besten Trails der Region zerstört.» Wir kommen, haben Spass und dann sorgt unser Partner Trailworks in Absprache mit den Trail-Crews vor Ort dafür, dass die Wege mindestens so gut aussehen wie vorher. Unsere Philosophie ist: Ein SES-Rennen zeigt die Schwachstellen eines Trails auf – und die können mit Hilfe von Trailworks im Nachhinein gezielt ausgemerzt und adaptiert werden. Das bringt einen grossen Mehrwert. Aber es beginnt im Grunde schon vor dem Rennen.

Was muss man vorab beachten?
Ein Rennen kann nur auf bewilligten und guten Wegen abgehalten werden. Trailworks stimmt sich mit den Stakeholdern vor Ort ab, berät, plant und richtet die Wege entsprechend her. Das ist immens wichtige Vorarbeit für uns. Wenn Leute fragen, warum der ein oder andere Trail nicht dabei ist, dann hat das immer einen Grund. Die Linienführung, der Naturschutz. Das muss alles durchdacht und mit den Interessensgruppen abgesprochen werden. Bergbahnen, Tourismus, Eigentümer, Trailcrew, Bewirtschafter usw. Trailworks gestaltet das immer super effizient und nutzt Synergien, die die Rennen schliesslich nachhaltiger machen.

Was heisst nachhaltiger?
Zum einen durch die Beseitigung von Schäden nach dem Rennen und von der Verbesserung der Wege im Nachgang. Aber auch zum Beispiel, weil Trailworks anbietet, die Teams vor Ort zu schulen. Ich sage den Regionen immer: Wenn ihr schon das beste Fachpersonal vor Ort habt, dann nutzt es und profitiert von dem Know-how. Man kann von dem Trailworks-Team so viel lernen in Sachen Wegeunterhalt genauso wie in Sachen Planung, Design oder Linienführung. Sie unterstützen die Regionen oder Veranstalter, wie es gewünscht wird.

Auf was gilt es bei der Linienführung zu achten?
Für uns bei der SES geht es nicht nur darum, mit Taping – also der Linienführung mit dem Tape – Abkürzungen wegzunehmen. Wir wollen kreative Linien einführen, es spassiger machen, dass man beispielsweise beim Switchback Speed mitnehmen kann. Natürlich spielt auch das Thema Sicherheit eine Rolle. Mit der Linienführung entschärfst du gefährliche Stellen, speziell auch exponierte Passagen. Aber auch die visuelle Leitung durch das Taping ist superwichtig – so weiss das Auge, dass gleich eine Kurve kommt.

Bei der SES gibt es auch einen Service für die Teilnehmer:innen, der so ziemlich einzigartig ist.
Ja, es hat sich letztes Jahr ergeben, dass wir mit Santa Cruz Schweiz eine Tech-Support-Kooperation lanciert haben. Wir haben darüber gesprochen, dass du als Profi immer den perfekten Support bei Rennen hast. Aber als Nicht-Profi musst du zwischen den Stages im grössten Stress alles selber schrauben. Wir dachten, es wäre schon cool, wenn jeder eine Anlaufstelle hat. Und jetzt ist das grossartig, dass wir mit Santa Cruz bei jedem Rennen Personen dabeihaben, die genau wissen, wie man schraubt und jedem helfen. Sie reparieren, was geht, alle Bikes, egal welche Marke. Und sie haben ein möglichst breites Spektrum an Ersatzteilen dabei. Man kann auch Reserve-Radsätze fürs Rennen ausleihen, falls die eigenen im Training den Geist aufgeben. Der Support ist gratis, nur die benötigten Ersatzteile müssen übernommen werden. Es ist auch ein super Vibe und eine Unkompliziertheit, die das Santa-Team reinbringt. Das prägt die SES nochmals speziell.

Und Ihr seid auch auf Santa Cruz Bikes unterwegs?
Noch was, das gut in unsere Work-Life-Balance einzahlt… Santa ist wirklich die Trail- und Enduro-Marke schlechthin und Bikes wie das Megatower oder Nomad machen sehr, sehr viel Spass beim Fahren. Unser SES-Team hat jetzt aber auch E-MTBs, also Heckler bekommen und das erleichtert die Arbeit ungemein – und sie machen ebenfalls sehr, sehr viel Spass beim Fahren. Wie gesagt: Work-Life-Balance.

Work-Life-Balance fürs Team, Spass für die Rider – ist das das Ziel der SES?
Sicher auch. Wir wollen mit der Swiss Enduro Series schweizweit in allen Landesteilen eine top organisierte Rennserie bieten, mit der sich junge Fahrer:innen und Amateure an den Enduro-Rennsport herantasten können. Wir wollen absolut maximal Spass haben und dabei den Sport und die Sportler:innen fördern. Und das im Einklang mit der Natur und den Menschen, die vor Ort in den Regionen leben. Ich denke, dass das super funktionieren kann, wenn man professionell und mit Anspruch handelt, zeigen wir. Und die Work-Ride-Balance passt bei uns im Team auch…

trailworks.ch

santacruzbikes.ch