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3 Bikeregionen Südtirols im Portrait

  • Sellaronda MTB-Tour in Alta Badia
    Sellaronda MTB-Tour in Alta Badia
  • Kronplatz – die Krönung für Trail-Enthusiasten
    Kronplatz – die Krönung für Trail-Enthusiasten
  • Vielfältiges Trailnetzwerk am Kronplatz im Pustertal
    Vielfältiges Trailnetzwerk am Kronplatz im Pustertal
  • Biken in den Dolomiten auf der Seiser Alm
    Biken in den Dolomiten auf der Seiser Alm

Hochalpin und hochklassig – Alta Badia!
Die beste Gelegenheit, das Touren- und Trail-Repertoire Alta Badias kennenzulernen, ist die Sellaronda MTB-Tour: Ein einmaliges Highlight, das mit Liften, Trails und Schotterstraßen alle vier ladinischen Täler rund um das Massiv des Sellastocks verbindet.
Start der Sellaronda ist Corvara, der Hauptort Alta Badias. Besonders eindrücklich eingebettet zwischen den Gipfeln der Puez-Gruppe, der Fanes-Gruppe und dem Sellastock. Diese beginnt entspannt mit dem Lift Richtung Pralongià, eine Hochebene, die sagenhafte Ausblicke bietet und uns auf einfachen, aber abwechslungsreichen Trails auf den Campolongopass bringt. Es ist der erste von vier Pässen, die während der Sellaronda unter die Räder genommen werden. Von hier geht es zuerst mit dem Lift und gleich darauf wieder hinunter nach Arabba, wo die Trails etwas technischer werden. Auch die Etappe von Porta Vescovo zum Pordoij-Joch erfordert Konzentration. Obwohl der Trail dort weder steil noch besonders anspruchsvoll ist, lenkt der gegenüberliegende Sellastock mit seinen steilen Felswänden immer wieder vom handtuchbreiten Weg ab. Entspannt rollen wir auf dem Radweg weiter nach Campitello di Fassa und lifteln mit dem Col Rodella-Lift auf den gleichnamigen Berg und fahren weiter auf das Sellajoch. Um die Runde voll zu machen, geht es nach Wolkenstein und mit dem Lift hoch Richtung Grödnerjoch, wo uns ein Trail wieder zurück nach Corvara bringt. Am Ende des Tages haben wir 53 km, 3670 Höhenmeter gesammelt, wobei wir nur 330 davon treten mussten. Ein Wahnsinns Preis-Leistungs-Verhältnis, das noch besser wird, wenn ein E-MTB zum Einsatz kommt.
Noch gut zu wissen: Alta Badia ist der Genuss-Hotspot in Südtirol: Insgesamt sechs Michelin-Sterne leuchten im ladinischen Dolomitental vom Gourmet-Firmament.

Kronplatz – die Krönung für Trail-Enthusiasten
In Sachen Up- und Downhill-Meter-Relation ist der Kronplatz im Südtiroler Pustertal absolut unvergleichbar. Schon dreimal war die Enduro-Serie Trailtrophy hier zu Gast und 2014 sogar ein Stopp der europäischen Enduro-Serie.
Die Geschichte der Bikeregion Kronplatz geht auf 2009 zurück, wo zwei junge und bis in die Zehenspitzen motivierte Locals die Seilbahn AG überzeugen konnten, in die Adaptierung eines alten Steiges in einen Mountainbike-Trail zu investieren. Heute, knapp 10 Jahre später, kann sich der Kronplatz gut sehen lassen und mit den grossen Bikespots der Alpen mithalten. Mittlerweile beträgt das Trail-Netzwerk ganze 25 Trail-Kilometer und vier Seilbahnen befördern Mountainbiker von Juni bis Oktober in die Höhe.
Der Herrnsteig und der Gassl-Trail sind die zwei längsten Trails am 2275 m hohen Berg. Der eine, anspruchsvollere, schlängelt sich nordseitig über 8 km bis nach Reischach und der andere, leichtere, über 9 km nach Olang. Beide könnten nicht unterschiedlicher sein: Während der Herrnsteig nur geübten Bikern vorbehalten ist und sozusagen die Krönung darstellt, ist der Gassl-Trail absolut anfängertauglich, aber ob seiner Länge nicht zu unterschätzen.
Dann gibt es noch den Furcia-Trail: Er ist 4,7 km lang. Und in St. Vigil ist es der Piz de Plaies-Trail, der die Mountainbiker vor lauter Kurven schwindelig macht. Abgesehen vom Trail-Netzwerk am Berg gibt es rund um den Kronplatz noch eine Vielzahl weiterer Touren, die Mountainbiker in Verzückung bringen: Rundum lockt das Pustertaler „Mittelgebirge“ mit Touren von 800 m auf 2500 m.

Die Seiser Alm: Mehr Dolomiten geht nicht
Die Seiser Alm, das Südtiroler Postkartenmotiv schlechthin. Grün gewellte Almwiesen mit blühenden Kräutern liegen vor den zackigen Dolomitengipfeln Langkofel, Plattkofel und Schlern. Auf der Seiser Alm und in den Dörfern rundum geht es ums Höhenmeter sammeln und ums Panoramabiken auf breiteren Schotterwegen vor atemberaubender Bergkulisse. Denn Höhe muss man machen, wenn man von Völs oder Seis am Schlern bzw. von Kastelruth auf die Seiser Alm und zu den vielen Almhütten möchte. Die Dörfer liegen rund 1000 m tiefer als die Hochalm und wer nicht den Lift nehmen will, erreicht die Höhe durch eigene Muskelkraft.
Ordentlich in die Pedale treten kann auch Franz Hofer. Der gebürtige Sarntaler Profi-Mountainbiker lebt seit einigen Jahren in Völs am Schlern. Für ihn bildet die Seiser Alm zusammen mit Gröden das perfekte Terrain zum Trainieren – und dies in einer langen Saison. „Meine ersten Trainingskilometer mache ich schon im Februar und März“, berichtet Franz.
Sitzt erstmal die Grundausdauer, sind die 2100 Höhenmeter auf das Tierser Alpl kein Problem mehr. Die 45 km lange Tour ist eher den Profis vorbehalten, denn „,Möchtegern-Helden‘, die mit zu schwerer Übersetzung kommen, gehen spätestens beim steilsten Stück mit 28 % Steigung in Tilt“, lacht Franz. Wer sich jetzt sorgt, der Seiser Alm nicht gewachsen zu sein, kann sich beruhigen. Franz empfiehlt entspannteren Mountainbikern die Tour zur Tuffalm und zum Hofer Alpl. Oder sich eben ein E-Mountainbike auszuleihen, wofür die Seiser Alm, wie das restliche Südtirol auch, gut gerüstet ist.

Erfahren Sie mehr über Alta Badia, Kronplatz und Seiser Alm unter
www.altabadia.org
www.kronplatz.com/mountainbike
www.seiseralm.it/bike

Weitere Infos unter: www.suedtirol.info/mountain-bike