| Wloszczowska gewinnt Valdisole-Weltcup |
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Die Polin Maja Wloszczowska gewinnt in Commezzadura im Val di Sole das Cross-Country-Weltcuprennen. Sie setzt sich mit fünf Sekunden Vorsprung auf Catharine Pendrel und 14 Sekunden vor Irina Kalentieva durch. Als beste Schweizerin kommt Esther Süss mit 1:15 Minuten Rückstand als Sechste ins Ziel.
Esther Süss liegt bis in die dritte von vier Runden hinein in Sichtweite zu Platz eins, doch am Ende kann sie nicht mehr reagieren, als Catharine Pendrel die Schlagzahl noch einmal erhöht. Süss kämpft um Platz fünf, doch von hinten kommt die amerikanische Cyclo-Cross-Spezialistin Katherine Compton stark auf und überholt die Schweizerin. «Da konnte ich mich nicht mehr dran hängen. Die Beine waren nicht ganz so gut, wie ich mir das erhofft habe. Die Strecke war mit ihren steilen Anstiegen brutal hart. Immerhin bin ich technisch besser gefahren als vergangenen Sonntag», sagt die Schweizer Meisterin zu ihrem Rennen. Die Siegerin von Champéry, Nathalie Schneitter, spielt an diesem Tag keine Rolle im Kampf um die Podestplätze. Sie hat vom Start weg Probleme mit der Schaltung und so Schwierigkeiten ihren Rhythmus zu finden. An achter Stelle liegend muss sie in der dritten Runde auch noch einen Vorderrad-Defekt beheben und büsst erneut eine Position ein. So erreicht sie mit 2:15 Minuten Rückstand als Neunte das Ziel. «Nach dem Sieg hat es doch viel Rummel gegeben und es war schwer sich auf das nächste Rennen zu konzentrieren. Letzte Woche hatte ich das Glück, dass alles perfekt lief, das gibts halt nicht jedes Mal. Es ist mein zweites Top-Ten-Resultat in diesem Jahr und unter diesen Umständen bin ich zufrieden», erklärt Schneitter. Marielle Saner-Guinchard und Katrin Leumann kommen auf den Plätzen 15 und 16 ins Ziel. Saner-Guinchard spricht davon, sie hätte «Mühe gehabt den Rhythmus zu finden», erst in der dritten Runde sei es besser geworden. «Mir hat ein wenig die Kraft gefehlt. Natürlich hätte ich gerne den zehnten Platz von Champéry wiederholt, aber Platz 15 ist für mich auch nicht schlecht», sagt Saner-Guinchard. Europameisterin Katrin Leumann vermisst bei sich den «Kampfgeist», als es um die Positionen 13 bis 15 geht. «Schade, dass ich dieses Jahr zum ersten Mal die Top-Ten verpasst habe. Bei meinem Sturz bei der Europameisterschaft hat sich im Becken was verschoben. Dadurch habe ich Probleme bei der Kraftübertragung. Aber ich nehme das Ergebnis nicht so tragisch», sagt Leumann.  An der Spitze duellieren sich in der letzten Runde Pendrel und Wloszczowska. Die Polin hält sich zurück und attackiert erst 250 Meter vor dem Ziel. Sie erweist sich als frischer und feiert ihren zweiten Weltcupsieg. Die Silbermedaillengewinnerin von Peking ist damit im fünften Rennen die fünfte Siegerin. Pendrel übernimmt indes vor dem letzten Rennen wieder die Führung im Gesamtweltcup von Eva Lechner, die nur Zwölfte wird. Bilder zum Weltcup: hier klicken |
Meldung vom 31. Juli 2010 (Autor: eg ) |







