Am Sonntag zeigte sich Todtnau dann bei bestem Wetter und somit war es nicht verwunderlich, dass viele Zuschauer den Weg ans Hasenhorn gefunden haben. Ihnen wurde natürlich auch bester Sport geboten. Los ging es dann mit der Masters Kategorie und obwohl Wilfred van de Haterd den Gesamtsieg schon beim letzten Rennen einfahren konnte, wurde noch um jeden Punkt gekämpft. Letztendlich gewann Fabian Arzberger. Marcel Waldmann wurde Zweiter und sicherte sich damit auch den zweiten Platz der Gesamtwertung. Van de Haterd beendete das Rennen auf dem dritten Rang und machte damit das Wochenende für sich perfekt.

Weiter ging es mit der U17 Klasse und auch da machte Marcus Hansson bereits in Châtel den Sack zu und konnte somit ganz entspannt in das letzte Rennen gehen. Trotzdem wollte das junge Nachwuchstalent natürlich zeigen, dass er nicht grundlos die Serie gewonnen hat und somit legte er einen souveränen Lauf hin, allerdings schnappte sein Konkurrent der ganzen Saison sich den Tagessieg. Ferdinand Brunold nahm dem Schweden knappe 3 Hundertstelsekunden ab und ist somit der Gewinner von Todtnau und Gesamtwertungszweiter. Die drittbeste Zeit fuhr Nicola Friedli ein.

Die Elite Women Klasse war in keinster Weise vor Todtnau entschieden und somit hatten alle Podestanwärter ein eher angespanntes Wochenende vor sich. Leider konnte die bis dato führende Floriane Pugin ihre Position nicht verteidigen, da sie sich beim letzten Rennen des Weltcups eine Verletzung an der Hand zu zog. Somit bestanden die Favoritinnen aus drei Fahrerinnen mit fast gleichen Ausganspositionen. Nur 6 Punkte getrennt lagen die nationalen Meisterinnen aus der Schweiz, aus Slowenien und aus Frankreich. Emmeline Ragot war jedoch für viele die klare Titelaspirantin und nach dem Seeding Run konnte sie ihren Rückstand bereits auf zwei Punkte verkleinern. Aber nichtsdestotrotz musste sie einen Lauf runterbringen, der sie vor Miriam Ruchti platzierte. Als erste der drei Konkurrentinnen war aber Zarja Cernilogar an der Reihe, die am Vortag mit 26 Sekunden Rückstand nur den vierten Platz erreichte. Im Finale kam sie dann nicht wirklich besser zurecht und reihte sich hinter der momentan Schnellsten Martina Brühlmann ein. Als nächstes stand die Zieleinfahrt von Ruchti bevor und mit 4:14.298 Minuten und zehn Sekunden Vorsprung legte sie eine Zeit vor, die am Vortag Platz eins bedeutet hätte. Aber die Streckenbedingungen waren um einiges besser und somit erwarteten alle auch von Ragot eine deutliche Verbesserung. Die ehemalige Weltmeisterin enttäuschte auch nicht und sicherte sich mit 4:06.071 min den obersten Podestplatz in der Tageswertung und ist die Europacupsiegerin 2012.

Anschliessend stand das Finale der Elite Men Kategorie an und als erster wirklicher Favorit ging Johann Potgieter auf den Kurs. Seine im Ziel angezeigte Zeit war allerdings nicht berauschend und somit spielte er keine Rolle in der Podestverteilung. Kurz danach war Robin Wallner an der Reihe und trotz einer nicht optimalen Zwischenzeit konnte er in der letzten Hälfte noch so viel Zeit gut machen, dass er sich vorerst an die Spitze setzte. Seine Bestzeit überdauerte aber gerade mal einen Fahrer bevor Joshua Button mit zwei Zehntelsekunden weniger auf der Uhr die Ziellinie überquerte. Nun waren nur noch Andreas Sieber und Markus Pekoll auf dem Kurs. Pekoll kam auf die Zielgerade eingebogen und schon war klar, es würde wieder für eine Bestzeit reichen. Mit 3:34.261 Minuten und 1,3 Sekunden Vorsprung legte er eine Zeit vor, die Sieber nur noch schwer unterbieten konnte. So kam es dann auch, Sieber verpasste das Podium, konnte aber trotzdem mit dem vierten Platz eine beachtliche Vorstellung abliefern. Die Tageswertung sah also wie folgt aus; Pekoll vor Button und Wallner. Damit verteidigte der Schwede seine Führung in der Gesamtwertung und ist der neue iXS Europa Cup Champion 2012. Potgieter klassifiziert sich als Zweiter und Damien Spagnolo rettet sich mit einem Punkt Vorsprung vor seinem Teamkollegen Pekoll auf den dritten Platz.

Quelle: Pressemitteilung, www.ixsdownhillcup.com

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