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In der laufenden Saison ist Urs Huber im Stöckli-Trikot zu einem der international erfolgreichsten Bikemarathon-Spezialisten aufgestiegen. Auch im kommenden Jahr wird der inzwischen zehnfache-Saisonsieger die Farben des Luzerner Ski- und Bikeherstellers vertreten; der Vertag wurde um ein weiteres Jahr verlängert.
Nicht nur bezüglich Erfolgen und Professionalität ist Urs Huber eine Ausnahmeerscheinung. Mit dem Gewinn der WM-Bronzemedaille hat der 23-Jährige Aargauer einen wichtigen Beitrag zum sportlichen Stellenwert des Bikemarathons geleistet. Bis dato klebte den reinen Langstreckenspezialisten nämlich stets das Stigma von Hobbyfahrern an den Stollenpneus, die an Titelkämpfen auf ihrem bevorzugten Terrain regelmässig von den Crosscountry-Fahrern in die Schranken gewiesen werden. Nicht so Huber, der bereits im Vorjahr am Nationalpark-Bikemarathon keinen Respekt von Weltmeister Christoph Sauser zeigte, stundenlang alleine vorausfuhr, sich dann am Ende aber doch von Sauser geschlagen geben musste. Bezeichnend für einen, der über Tugenden wie Kampfgeist, Konzentration aufs Wesentliche, Fleiss und ein unerschütterlicher Glaube an sich selbst verfügt.
Archetypischer Radsportler
Huber verkörpert den archetypischen Radsportler wie man ihn früher vermehrt unter den Radquerfahrern angetroffen hat. Zähe und bescheidene Bauernsöhne, die sich über den Winter mit Radsport einen Ausgleich schufen. Mit Bravour hat auch er die Schule zum eidg. dipl. Langwirt abgeschlossen, ehe er im letzten Jahr bei Stöckli einen Vertrag als Bikeprofi unterschrieb. Um auf andere Gedanken zu kommen, arbeitet er noch heute auf dem elterlichen Bauernhof in Jonen, wo er in bescheidenen Verhältnissen lebt.
Der kontinuierliche Erfolg gibt ihm Recht. Zweimal gewann Huber die Marathon-Serie «iXS swiss bike classic» auf der Kurzdistanz, ehe er letztes Jahr auf Anhieb auch auf der Langdistanz als jüngster Fahrer in der zwölfjährigen classic-Geschichte reüssierte. In diesem Jahr schaffte er es – ebenfalls als erster Fahrer – die iXS classic mit einer makellosen Siegserie für sich zu entscheiden. Insgesamt neun Saisonsiege hat Huber bisher erreicht, dabei auch der «Grand Raid» im Wallis, der älteste und härteste Bikemarathon dieser Art; zudem die EM-Silbermedaille und WM-Bronze. «Obwohl ich viele interessante Angebote hatte, ist dies die Lösung, die ich mir am meisten gewünscht habe», kommentierte Huber erfreut die Vertragsverlängerung bei Stöckli. «Ich möchte mich ganz herzlich bei der Firma Stöckli für das mir entgegen gebrachte Vertrauen und die grosszügige Unterstützung bedanken!»
Quelle: Pressemitteilung, Martin Platter
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Meldung vom
19. September 2008
(Autor:
red )
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