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Merida überarbeitet Ralph Näfs Arbeitsgerät |
Zwar hat Ralph Näfs neue Rennmaschine keine Quantensprünge gemacht, am neuen «Ninety Six Team» sind aber trotzdem einige Veränderungen sichtbar.
Farblich abgestimmt Speziell für die Taiwanesen hat FSA eine Zweifach-Kurbelgarnitur entwickelt. Diese passt nicht nur zu den verwendeten «Sram XX» Komponenten, sondern ist mit einem grünen Streifen auf dem Kurbelarm auch farblich auf den Rest des Bikes angepasst. Ebenso verhält es sich mit den Federelementen. Die von DT Swiss eigens für das «Ninety Six Team» getunte «XR Carbon» Gabel und der «M210» Dämpfer passen zum typischen Team-Grün.
Finetuning noch nötig Da Ralph bereits seit längerem mit gekröpftem Lenker fährt und auch der Rest des Teams auf diesen Trend gewechselt hat, wird er in der kommenden Saison auch für den Kunden standardmässig verbaut werden. Momentan fährt Ralph noch mit Spacern (Distanzringen) beim Vorbau. Da DT Swiss eine andere Einbaulänge hat, als die vorher eingesetzten «Manitou R7» Gabel wird hier noch an der optimalen Lenkerhöhe getüftelt.
Neue Achse bringt zu wenig Aus Testzwecken haben die Ingenieure von Merida speziell für Ralph eine Steckachse für das Hinterrad konzipiert und diese an seinem «Ninety Six» verbaut. Diese Neuerung wird aber nicht umgesetzt werden. Schon auf dem Prüfstand konnten nur geringe Unterschiede in puncto Steifigkeit gemessen werden. Gemäss Aussagen von Ralph waren diese aber kaum spürbar und rechtfertigen damit diese aufwendige Konstruktion nicht. Zumal man mit einer Steckachse beim Ausbau des Rades im Falle eines Defektes keine Zeit gewinnt.
Im Grossen und Ganzen hat sich am neuen «Nintety Six» noch nicht viel geändert, die Ingenieure von Merida liessen aber verlauten, dass Ralph noch in diesem Jahr auf einem neuen Prototyp fahren wird und dass dieser sich nicht nur in Bezug auf Komponenten vom aktuellen Modell unterscheiden wird.
www.merida.ch |
Meldung vom
23. Februar 2010
(Autor:
ph )
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