| Tour d'Armin: Köhli beisst sich in Afrika durch |
|
Während es im Sudan noch heikel für Armin Köhli's Vorhaben ausgesehen hatte, als beidseitig Unterschenkelamputierter die viermonatige Tour d'Afrique zu überstehen, scheinen nach der fünfzigsten (!) Etappe alle Sorgen vergessen: Köhli's Prothesen haben der Hitze und dem Sand der Wüsten Nordkenias widerstanden, und so gehört Armin weiterhin zu den schnellsten. In der Gesamtwertung wird er auf Rang Drei geführt, vier Stunden hinter dem Zweitklassierten, aber über fünfzehn Stunden vor dem Vierten.
Etappensieg vor Ruhepause in Nairobi Inzwischen hat sich Köhli zum Spezialisten für Jubiläumssiege gemausert: Nach dem dreissigsten gewann er auch das fünzigste Teilstück mit Ziel in Nairobi. «Wenn du es bis Nairobi schaffst, dann kannst du die ganze Tour schaffen», hat sich Köhli in der Schweiz gesagt - denn die von der Topographie wie von der Bodenbeschaffenheit her schwierigsten Etappen sind bereits überstanden. Auf geht?s also, zu den nächsten fünfzig Etappen. www.tourdarmin.ch www.tourdafrique.com |
Meldung vom 20. März 2004 (Autor: red ) |







