|
Syntace entwickelt Steckachse für Cross Country |
Syntace hat sich ein hohes Ziel gesetzt: Die neu entwickelte Steckachse X-12 soll nicht nur deutlich steifer sein als eine herkömliche Konstruktion am Hinterrad, sondern sogar leichter als eine normale Nabe mit Schnellspanner. Damit rasch viele Biker vom neuen System profitieren können, stellt Syntace das X-12 den Bikeherstellern sehr preiswert zur Verfügung.
Geringes Gewicht, einfache Bedienung
Syntace-Chefentwickler Jo Klieber ist nicht unbedingt bekannt als Mann der lauten Worte. Statt in aufwändiges Marketing investiert er lieber in die Entwicklung seiner Produkte. Dass Klieber nun vollmundig sein X-12 anpreist, lässt vermuten, wie stolz er selbst auf seinen neusten Wurf ist. Nicht weniger als dass Steckachsen zum ersten Mal an leichten Cross Country- und Marathonbikes sinnvoll werden, verspricht Klieber vom X-12. Sein Steckachs-System soll Ausfallenden ermöglichen, die leichter sind als herkömmliche Radaufnahmen und dennoch spürbar steifer ausfallen. Die Achse alleine wiegt lediglich 39 Gramm in der Inbus-Version und 20 Gramm mehr mit einem von DT Swiss hergestellten RWS-Spannhebel. Dadurch wird der Ein- und Ausbau des Laufrades weniger kompliziert als bei bisherigen Steckachsen und sogar einfacher sein als bei einem herkömmlichen Rad mit Schnellspanner.
Bewährte Technik sorgt für Steifigkeit
Der Trick des X-12 sind grossflächige Auflagen für Radachse am Rahmen. Ein integrierter Konus verhindert Spiel zwischen den Teilen und versteift das System sowohl in radialer wie auch axialer Richtung. In der Industrietechnik, so Syntace, habe sich dieses Konstruktionsprinzip seit mehr als 100 Jahren bereits bewährt. Für die Verwendung an Bikerahmen liess Syntace die Konstruktion patentrechtlich schützen.
Minimale Lizenzgebühren für rasche Weiterverbreitung
Damit X-12 aber nicht in der Schublade verschwindet, sondern an den Bikes rasch Verbreitung findet, stellt Syntace die Konstruktionspläne den Bikeherstellern für den symbolischen Preis von einem Euro zur Verfügung. Für Hardtails bietet Syntace sogar ready-to-weld-Kits der Ausfallenden an, die sofort eingesetzt werden können. Bikehersteller sparen dadurch die Zeit und den Aufwand, selbst solche Teile anfertigen zu müssen. Hersteller von Naben und Laufrädern können X-12 sogar komplett kostenlos nutzen.
Â
Erste Hersteller springen auf
Zum X-12 kompatible Naben und Laufräder sind bereits von zahlreichen Herstellern erhältlich. Dazu gehören unter anderem DT Swiss, Mavic und Tune. Rahmen mit X-12 Ausfallenden bietet bereits die Syntace-Schwestermarke Liteville an. Für das kommende Modelljahr setzt auch Cube beim Endurofully «Fritzz» und dem Allmountain-Bike «Stereo» auf den neuen Standart. Weitere Hersteller sollen bereits im Laufe des nächsten Jahres mit entsprechend angepassten Rahmen auf den Markt kommen.
Auf der Syntace-Homepage bietet Jo Klieber umfassende Informationen zur Konstruktion des Systems und Funktionsvideos. Eine laufend ergänzte Liste zeigt, Komponenten, die mit X-12 kompatibel sind.
www.syntace.de/x-12
|
Meldung vom
22. Oktober 2008
(Autor:
red )
|