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Swiss Cycling führt per 1. Januar 2006 eine Breitensport-Lizenz ein. Wer in der Schweiz eine Breitensport-Lizenz erwirbt wird zum «Breitensportmitglied» des Schweizer Radsport-Dachverbandes und hilft bei der Finanzierung von Projekten in der Nachwuchsförderung und im Spitzensport. In der Vollmitgliedschaft von Swiss Cycling ist die Breitensportlizenz bereits enthalten.
Jährlich starten bei Breitensportveranstaltungen, wie beispielsweise dem Swiss Bike Masters, tausende von Radsportbegeisterten. Seit dem 1. Januar 2005 verlangt der internationale Radsport-Dachverband UCI für diese Teilnahmen, dass eine Breitensportlizenz vorgewiesen werden kann. Dies gilt für all jene Veranstaltungen, die in einem internationalen oder nationalen Kalender aufgeführt sind. Mit Frankreich und Italien setzen zwei der grössten Radsport-Nationen diese Vorgaben bereits um, andere sind daran, die entsprechenden Strukturen zu schaffen.
Eine Breitensportlizenz kostet für Erwachsene jährlich 30 Franken und bietet dem Inhaber verschiedene Vorteile. So bezahlt der Lizenzinhaber bei einer Teilnahme an Veranstaltungen für Nichtlizenzierte pro Wettkampf 10 Franken weniger Teilnahmegebühren. Weiter erhalten lizenzierte Breitensportler einen Newsletter mit spezifischen Infos und die jährlich erscheinende Swiss Cycling-Agenda.
Grundsätzlich ist zukünftig eine Breitensport-Lizenz für die Teilnahme an offiziellen Wettkämpfen obligatorisch, jedoch will man bei Swiss Cycling weder selber noch durch die Veranstalter einen umfangreichen Kontrollapparat aufbauen. Der Vorstand ist überzeugt, dass die geplante Form attraktiv genug ist, um sie dem Gros der Breitensportler schmackhaft machen zu können. Zwei Jahre will Swiss Cycling als Übergangsfrist in Kauf nehmen, um die Lizenz flächendeckend einzuführen.
www.swiss-cycling.ch
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Meldung vom
02. November 2005
(Autor:
red )
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