Dank der erneut imponierenden Vorstellung kletterten Lakata und Mennen in der Gesamtwertung auf Platz zwei und verdrängten damit die Tagesdritten Karl Platt und Tim Böhme vom Team Bulls auf Rang drei. Ausserdem richtete der Deutsche Marathon-Vizemeister Mennen im Ziel von Nauders gleich noch eine halbe Kampfansage an die Träger der Gelben Trikots: «Warten wir mal ab. Es ist noch recht lang bis nach Riva. Da ist noch Einiges möglich.» In den fünf verbleibenden Renntagen müssten die zuletzt dominierenden Protagonisten der diesjährigen Transalp aber noch 4:55 Minuten gutmachen.

«Wir haben heute zwar nicht so viel aufgeholt, aber wieder starke Beine gehabt. Wir haben noch mehrere Tage und probieren sicher noch was», schloss sich Lakata seinem Teamkollegen an. Und auch die Gejagten wissen, dass das momentan noch beruhigende Polster schnell schwinden kann. «Wenn wir jeden Tag wie heute nur eine Minute verlieren würden, würde es ja bis zum Gardasee reichen. Wir werden kämpfen und unser Bestes geben. Wir wollen so lange wie möglich das Trikot behalten. Das wird aber schwer, denn die beiden (Lakata und Mennen) sind sehr stark», resümierte der amtierende Deutsche Marathonmeister Markus Kaufmann. Der 30-Jährige hatte heute erneut erst am Schlussanstieg zur Norbertshöhe mit seinem Partner Stoll abreissen lassen müssen. Zuvor hatten die beiden Duos nach einem erfolgreich absolvierten Ausscheidungsrennen gleich zu Beginn der Etappe hinauf zum Dach der Transalp 2012, dem Idjoch (2737m), in einer gut harmonierenden Gruppe ihren Vorsprung konstant ausgebaut.

Team Gisler holt dank zweitem Sieg in der Mixed-Wertung auf
Dank ihres zweiten Etappensieges in Folge haben Antonia Wipfli und Patrick Jauch ihren Rückstand auf die Mixed-Führenden nochmals verkürzen können. Da die Träger der orangenen Trikots von Black Tusk Racing by toMotion, Katharina Alberti und Matthias Gärtner, heute das Rennen knapp zwei Minuten später beendeten, liegt das Team Gisler nur noch 37 Sekunden zurück. Ein Umstand, der die Leader im Zielbereich durchaus beunruhigte. «Wir hatten heute Respekt vor dem Idjoch. Das war schon sehr steil. Die beiden (Wipfli und Jauch) sind bergauf stärker, wir machen bergab etwas Zeit gut. Wir haben Alles gegeben und uns noch ins Ziel gerettet. Jetzt heisst es kämpfen», sagte Gärtner.

Landtwing und Bigham weiter eine Macht
In der Damenwertung geht die One-Team-Show von Milena Landtwing und Sally Bigham von Centurion-Vaude/Topeak Ergon weiter. Die beiden Damen in den rosaroten Jerseys sicherten sich ihren dritten Etappenerfolg. Den zweiten Rang holten sich Catharine Williamson und Louise Stopforth von Bizhub-fcf vor den Schweizerinnen Andrea Kuster  und Angelika Niklaus vom Team Metz-Kraftwerk.

Senior Master-Führende weiter unschlagbar

Auch auf der dritten Etappe haben Silvano Janes und Walter Platzgummer vom Team Scott nichts anbrennen lassen. Hinter den Trägern der grünen Trikots erreichten Renato Burch und Bärti Bucher von BiXS Suisse das Ziel als Zweite und waren damit über elf Minuten vor den drittplatzierten CRAFT & Friends 7-Bikern Georg Niggl und Walter Perkmann im Ziel.

Die morgige vierte Etappe der Transalp ist die kürzeste und führt über 53 Kilometer und 1888 Höhenmeter von Nauders nach Scuol in die Schweiz.


Ergebnisse:
http://services.datasport.com/2012/mtb/transalp/stage3/


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