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Specialized überarbeitet das «Enduro» komplett

Specialized hat sein Enduro-Modell komplett überarbeitet. Gegenüber dem, vor drei Jahren letztmals weiterentwickelten «Enduro» ist das neue Bike kaum mehr wieder zu erkennen. Dank  verbesserter Klettereigenschaften muss der Fahrer gemäss Specialized keine Kompromisse zwischen Aufstieg und Abfahrt mehr eingehen.



Neu ist wie beim «Epic» auch beim «Enduro» der Dämpfer parallel zum Oberrohr geführt, was das Endurobike noch sensibler machen soll. Die Dämpferanlenkung ist um das Sattelrohr geführt wodurch das Sattelrohr später unterbrochen wird und der Sattel kann weiter abgesenkt werden kann. Um das Enduro-Bike noch steifer zu machen, haben die Ingenieure von Specialized neben grösseren Rohrdurchmessern das Rahmendreieck geteilt, woraus optisch ein «X» entstanden ist. Das Resultat ist ein Rahmen, der über 20 Prozent steifer sein soll als beim vorhergehenden Enduro.



Neben der Rahmenveränderung ist bei gleichbleibendem Gewicht auch der Federweg von 150 auf 160 Millimeter gewachsen. Neu verzichtet man auf eine Doppelbrücken-Gabel. Die hauseigene Federgabel ist mit 1774 Gramm sogar die leichteste absenkbare Gabel. Dies wurde möglich, weil der Schaft und die Krone aus einem Stück bestehen und zusammen mit dem konischen Steuerrohr die nötige Steifigkeit bringen.



Zum ersten mal überhaupt setzen die Amerikaner bei einem Serienbike auf zwei Kettenblätter vorne. Alle Ausführungen sind mit einer schaltbaren Kettenführung von «Gamut» ausgestattet, die speziell für Specialized entwickelt wurde. Ausser bei der Ausführung «Comp» sind auch alle mit der Vario-Sattelstütze Command ausgestattet.






Meldung vom 29. Juni 2009 (Autor: red )
 

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