Bewährtes adaptiertDas «Camber» schliesst mit seinen 120 Millimetern Federweg am Heck und an der Front die Lücke zwischen dem «Epic» mit 100 Millimetern und dem Stumpjumper mit 140 Millimeter Federweg. Es ersetzt das aus dem Sortiment fallende «FSR-XC».
Die Geometrie des neuen Bikes ist an jene des Stumpjumpers angelehnt, wodurch man sowohl die guten Aufwärtseigenschaften, wie auch seine Abfahrtsgene auf das «Camber» adaptieren will. Mit einem relativ flachen Lenkwinkel und einem tiefen Tretlager soll das «Camber» gut auf dem Trail liegen. Zudem wollte man mit dieser Geometrie ein äusserst bequemes Bike konzipieren, was man zumindest im Falle des Stumpjumpers geschafft hat.
Attraktive PreisspanneDas «Camber» baut auf einen hydrogeformten Aluminium-Rahmen. Entgegen vielen anderen Modellen wird hier auch in Zukunft kein Carbonrahmen angeboten werden. Die Preisspanne von 1200 bis 2500 Euro zeigt ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis, was für Specialized mit Carbon-Rahmen nicht im gleichen Masse realisierbar wäre. Der Rahmen ist schlicht – ohne viel Schnickschnack und Begriffsverwirrungen. Je nach Modell arbeitet man mit Fox oder Rock Shox Federelementen, welche aber ohne Brain-Technologie auskommen. Der Dämpfer verläuft wie beim Stumpjumper parallel zum Oberrohr und soll zusammen mit der um das Rohr laufenden Dämpfer-Anlenkung für zusätzliche Sensibilität sorgen – auch hier sind Ähnlichkeiten mit dem «Stumpy» nicht abzustreiten.
Zwar wird es das «Camber» auch in einer 29er-Version mit 100 Millimeter Federweg geben, diese wird aber den Weg nach Europa zumindest vorerst nicht finden.
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