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Smart zeigt E-Bike-Studie
An der diesjährigen « Mondial de l'Automobile Paris» stellte Smart eine zukunftsweisende Elektrofahrrad-Studie vor. Neben dem futuristischen Design ist aber auch die integrierte Technik wie beispielsweise das Bedienen des Bikes per Smartphone (Bsp. iPhone) wegweisend.

Mit dem neuen «ebike» präsentiert Smart seine zweite Idee für lokal emissionsfreie Elektromobilität auf zwei Rädern: Die zukunftsweisende Elektrofahrrad-Studie, die zusammen mit dem viel beachteten Smart «escooter» auf der Mondial de l'Automobile Paris 2010 Weltpremiere hatte, eignet sich sowohl für den mühelosen Trip durch die City als auch für sportliche Einsätze. Anders als der Roller wird der Motor des «ebike» nicht via Gasgriff gesteuert. Stattdessen liefert er die zusätzliche Leistung dann, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Der Hinterrad-Elektromotor-Hybridantrieb stellt vier Leistungsstufen bereit. Auch optisch und konzeptionell setzt das Hightech-Bike Massstäbe, angefangen beim futuristischen Look und den eigenständig gestalteten Leichtbaurädern bis hin zur technischen Ausstattung im Detail. Zu den Gemeinsamkeiten von «ebike» und «escooter» zählen smart-typische Designmerkmale, die einfache Handhabung sowie die Integration von Smartphones.

Smartphone als Kommandozentrale
Auch beim «ebike» übernimmt die weiterentwickelte Smart «drive kit App» vielfältige Funktionen, wie die eines Tachometers, eines Navigationssystems oder in Kombination mit einem Brustgurt die eines Pulsmessers. Gleichzeitig ist das Smartphone Anlasser und Wegfahrsperre in einem: Nach dem Einsetzen in die eigens entworfene Halterung aktiviert es selbsttätig das Antriebssystem. Entnimmt der Fahrer das Smartphone, wird das «ebike» automatisch abgeschlossen und gegen Diebstahl gesichert. Über die App erhält der Fahrer zudem mobilen Internetzugang. Damit stehen zahlreiche weitere Anwendungen wie zum Beispiel Internetradio, Playlist-Musikverwaltung und Telefonbuch zur Verfügung. Ausserdem zeigt es via GPS-Tracking den Standort des abgestellten Zweirads an. Plug-and-play: Smartphone einsetzen und losfahren

Hybridantrieb mit Muskelkraft und Elektromotor

Nach technischer Definition wird das «ebike» hybrid angetrieben: durch die Kombination von Muskelkraft und Elektromotor. Bei dem elektrischen Verstärker handelt es sich um einen 250 Watt starken bürstenlosen Gleichstrom-Radnabenmotor, der in das Hinterrad integriert ist. Der Fahrstrom wird in einer kompakten Lithium-Ionen Batterie mit 36 Volt Spannung und einer Kapazität von 9,6 Ah gespeichert. Das Akku-Paket ist über dem Tretkurbelgehäuse am Rahmen platziert und wird von den bodypanels der Rahmenverkleidung verdeckt. Die Ladebuchse für das Ladegerät befindet sich unter dem Tretlager. Zum Nachladen kann das «ebike» an jede Haushaltssteckdose angeschlossen werden. Die Batterie lässt sich so in zwei bis drei Stunden vollständig aufladen.

Durch bremsen den Akku laden

Für effiziente und sichere Verzögerung sind Vorder- und Hinterrad mit je einer hydraulischen Scheibenbremse bestückt. Das Hinterrad wird zudem über den Widerstand des Radnabenmotors abgebremst. Wird der Bremshebel betätigt, kehrt sich sein Arbeitsprinzip um: Der Motor wird zum Generator, der Widerstand sorgt für die gewünschte Bremswirkung. Die dabei gewonnene Bremsenergie - in der Fachsprache Rekuperation genannt – wird in elektrische Energie umgewandelt und in der Lithium-Ionen Batterie des «ebikes» gespeichert.

Vierstufiger Boost-Effekt
Wie viel Leistung der Elektromotor zur Unterstützung seiner Muskelkraft liefert, entscheidet der Fahrer per Knopfdruck am Lenker. Je nach Bedarf lassen sich vier Leistungsstufen abrufen, die vierte und stärkste Stufe sorgt für maximalen Schub. Die Reichweite pro Batterieladung beträgt je nach Unterstützungsstufe 30, 50, 70 oder 90 Kilometer. In jedem Fall mehr als ausreichend für die im Alltagsbetrieb üblichen Strecken. Wechselt der Fahrer während der Fahrt die Booster-Leistung, ändert sich die Restreichweite variabel in Abhängigkeit von der abgerufenen Leistung. Das Übersetzungsverhältnis wird – je nach Fahrgeschwindigkeit – automatisch in zwei Stufen angepasst. Die erreichbare Geschwindigkeit hängt vom Gelände und vom Krafteinsatz des Fahrers ab. Bei mehr als 25 Kilometer pro Stunde Geschwindigkeit stellt der Elektroantrieb seine Unterstützung automatisch ein. Praktischer Nebeneffekt für alle Biker: Man benötigt keinen Führerschein für so genannte Pedelecs (Pedal Electric Cycle), da sie elektrisch nicht schneller als 25 km/h fahren.

Sportlicher Leichtbau mit smart-typischen Design-Elementen

Das Smart «ebike» beeindruckt durch seine klare Formensprache und dank innen verlegten Kablen durch sein aufgeräumtes Erscheinungsbild. Die Rahmenkonstruktion besteht aus leichten, dank grosser Querschnitte aber verwindungssteifen Aluminiumprofilen und gewährleistet eine stabile Direktverbindung zwischen Lenkkopflager und Kurbelgehäuse. Das Gewicht des Smart «ebike» beträgt rund 22 Kilogramm.

Smart ebikeIntegration von Smartphone als Kommandozentrale






Smart ebike

www.smart.ch

Für effiziente und sichere Verzögerung sind Vorder- und Hinterrad mit je einer hydraulischen Scheibenbremse bestückt. Das Hinterrad wird zudem über den Widerstand des Radnabenmotors abgebremst. Wird der Bremshebel betätigt, kehrt sich sein Arbeitsprinzip um: Der Motor wird zum Generator, der Widerstand sorgt für die gewünschte Bremswirkung. Die dabei gewonnene Bremsenergie - in der Fachsprache Rekuperation genannt – wird in elektrische Energie umgewandelt und in der Lithium-Ionen Batterie des «ebikes» gespeichert.


Meldung vom 01. November 2010 (Autor: ph )
 

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