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Siegenthaler und Swiss Cycling gehen getrennte Wege
Swiss Cycling beendet die Zusammenarbeit mit einem seiner starken Leistungsträger im Trainerbereich: Der Radverband hat ab sofort das Mandatsverhältnis mit Nicolas Siegenthaler augelöst. Die Hintergründe liegen in einem Interview mit der Zeitschrift «bike».

Im Interview in der Mai-Ausgabe von «bike» kritisiert Siegenthaler die geringe finanzielle Wertschätzung. Ihm scheine es, als ob Swiss Cycling mit dem Enthusiasmus seiner Trainer spekuliere. Die finanzielle Wertschätzung stehe in keinem Verhältnis mit dem geleisteten Zeitaufwand.

Aufgrund solcher Aussagen hat Swiss Cycling beschlossen, das Mandats-Verhältnis mit Siegenthaler aufzulösen. «Um den Verband auf dem Sanierungskurs weiter voranbringen zu können und neue Sponsoren zu gewinnen, muss man geschlossen auftreten», erklärt Roland Richner, Technischer Direktor von Swiss Cycling die Auflösung der Zusammenarbeit. Da sei es nicht tragbar, wenn «eigene» Leute in den Medien nicht zutreffende Aussagen von sich geben.

Meldung vom 12. Mai 2010 (Autor: tg )
 

Kommentare 

 
# Anna Lue 2010-05-12 16:40
das ist todtraurig und schlussendlich völlig unverständlich. Einer der bestausgebildeten Trainer die wir haben!!
... und ob wirklich dieses Interwiev der einzige Grund war bleibt uns normalos verborgen. es fassungsloses Kopfschütteln.
und wenn die gefundene Lösung nicht mehr kostet dann frage ich mich was der Herr Hug den bis anhin gearbeitet hat?? Ausgelastet scheint er nicht gewesen zu sein.

Es setzt sich immer mehr durch: Maul halten und knechten.
einmal mehr schade für den Sport und seine Akteure.
 
 
# Ernst Schurter 2010-05-12 22:12
Wer kann es sich leisten soviel Wissen und Inovation zu verschschwenden.
Die Erfolge im MTB sind vorallem dem unermüdlichen Engagement von Trainern wie Nicolas Siegenthaler und anderen engagierten Leuten zu verdanken.
Swiss Cycling trägt nur einen kleinen Anteil zum grossen Erfolg der Biker bei.
Ich schliesse mich dem fassungslosen Kopfschütteln an.
 
 
# Rosmarie Perrin 2010-05-13 10:20
Solche Entscheide disqualifizieren die Verantwortlichen von Swiss-Cycling. Offenbar können sie es sich leisten auf die besten Leute zu verzichten und was ist das für ein Verband, der keine Kritik verträgt?
Nicolas haben wir als äusserst kompetenten Trainer kennen gelernt, der sich mit grossem Engagement für die Sportler einsetzt - und das muss auch entsprechend entlöhnt werden.
 
 
# Helen u. Karl Gehrig 2010-05-13 19:55
Wir können uns der Meinung von Ernst und Rosmarie nur anschliessen. Eine starke Persönlichkeit weniger bei Swiss Cycling. Sehr schade.
 
 
# Leiser Hans-Peter 2010-05-17 08:30
Typisch, es wird gefordert und die Überzeit wahrscheinlich als "Pflicht-Freiwilligen-Arbeit" deklariert. Auf der anderen Seite denke ich, dass wie Wertschätzung nicht alleine vom Finanziellen abhängen sollte. Die Förderung der Trainer geschieht auch dadurch, dass für seine Arbeit finanzille Mittel nicht zurückgehalten, sondern investiert werden.
Das der Verband mit Kritik nicht um zu gehen weiss, ist Zeichen für seine mangelnde Sozialkompetenz.
Schade für den Verband - Glück für Nicolas neuen Arbeitgeber. Alles Gute Nicolas.
 
 
# Fabian Spielmann 2010-05-18 06:55
Was habe wir uns schon genervt über diesen Verband Swiss Cycling! Jahresklassemente welche nicht stimmen, 2010 höhere Jahresmitgliederkost en und weitere unverständliche Massnahmen (z.B. im Trainerbereich). Ich weiss schon bald nicht mehr, warum ich diesen Verband jahrelang unterstützt habe! Schade hat der Mountainbikesport keinen eigenen Verband!
 

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