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Schweizer Städte sind velofreundlicher geworden
In einer Umfrage hat die Pro Velo ermittelt, wie velofreundlich die Schweizer Städte sind. Erfreuliches Fazit: Seit der letzten Umfrage hat sich das Velo-Klima leicht verbessert Am Besten schnitten Burgdorf und Winterthur ab.

9'845 Velofahrende aus der ganzen Schweiz sind dem Aufruf von Pro Velo Schweiz gefolgt und haben zum zweiten Mal die Ortschaften bewertet, in denen sie regelmässig Velo fahren. Die Emmentaler Stadt Burgdorf ist neue Velostadt und verweist Winterthur auf den 2. Platz. Platz 3 teilen sich Chur und Zug. Am Tabellenende figurieren Freiburg, Neuenburg und Zürich.

Auffallend ist, dass die Benotung fast durchwegs besser ausfällt als 2006. Erreichten damals nur zwei Städte die Gesamtnote „genügend“, so sind es diesmal bereits deren acht. Das zeigt deutlich: Das Engagement vieler Städte in Sachen Veloförderung wird von den Velofahrenden zur Kenntnis genommen und geschätzt. Doch der Jubel hält sich in Grenzen, denn über die ganze Schweiz betrachtet wird die Velofreundlichkeit nach wie vor als „ungenügend“ eingestuft.

Fortschritte beim Wegnetz – Mängel bei Komfort und Stellenwert
Von den sechs bewerteten Kategorien Verkehrsklima, Sicherheit, Komfort, Wegnetz, Abstellanlagen und Stellenwert schneidet einzig das Wegnetz insgesamt mit dem Prädikat „genügend“ ab. Ausserdem wurde in dieser Kategorie seit 2006 mit Abstand der grösste Fortschritt erzielt. Am schlechtesten werden die Kategorien Komfort und Stellenwert des Velos beurteilt, wobei der Komfort auf dem Niveau von 2006 stehen geblieben ist.

Ärger mit Veloabstellsituation in den grossen Städten

In den Städten mit über 100'000 Einwohnern, Zürich, Genf, Basel, Bern, Lausanne und Winterthur, ärgern sich die Velofahrenden am meisten über die Parkiersituation. Stein des Anstosses sind überall der Velodiebstahl und der Vandalismus sowie die Qualität der Abstellplätze namentlich an den Bahnhöfen.

Quelle: PM Pro Velo Schweiz

Die gesammelten Resultate der Umfrage finden sich auf dem Umfrageportal von Pro Velo.

www.pro-velo.ch


Meldung vom 21. Mai 2010
 

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