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Sauser, Vogel und Schurter für Peking nominiert

Was man nach den Weltmeisterschaften in Val di Sole vermuten konnte, ist jetzt Tatsache. Swiss Olympic schickt Christoph Sauser, Florian Vogel, Nino Schurter, Nathalie Schneitter und Petra Henzi an die Olympischen Spiele nach Peking. Damit geht eine lange und spannende Selektionsphase auf hohem sportlichem Niveau zu Ende. Vor allem Ralph Näf trifft es hart, dessen Bronze-Medaille an den Weltmeisterschaften für eine Selektion nicht mehr gereicht hat.


Bei den Herren empfahlen sich nicht weniger als sieben Athleten für die Spiele. Neben den selektionierten Fahrern sind das Ralph Näf, Martin Gujan, Lukas Flückiger und der amtierende Schweizermeister Jürg Graf. Gegenseitig trieben sie sich zu unglaublich hohen Leistungen an, so dass die Weltcup- und Meisterschafts-Rennen oft einer Schweizermeisterschaft glichen.


 


Dem Nationaltrainer Urs Graf dürfte die Entscheidung nicht leicht gefallen sein. Bei Sauser und Vogel gab es wohl nichts abzuwägen, die beiden waren bisher die besten Schweizer. Aber ob der U23-Welmeistertitel Nino Schurters höher zu Werten ist als der dritte Platz von Ralph Näf in der Elitekategorie ist eine schwierige Frage. Schurter sicherte sich jedoch zusätzlich den Europameistertitel in der U-23 Klasse und einen zweiten Rang am Weltcup in Houffalize, während Näf erst auf die WM hin, dem letzten Selektionsrennen, richtig in Schwung kam. Das war im Nachhinein gesehen einen Deut zu spät und trübt seine Gesamtbilanz gegenüber jener von Schurter. Näf hätte sich den Weltmeistertitel holen müssen, um ein Ticket für Peking zu erhalten.


 


Bei den Damen zeigte Nathalie Schneitter von Saisonbeginn weg tadellose Leistungen und qualifiziert sich hoch verdient für die Olympischen Spiele, bei denen sie sich mindestens ein Olympisches Diplom sichern könnte. Für ein solches kommt auch Petra  Henzi in Frage, ist sie doch ein Garant für Top 10-Plazierungen bei allen internationalen Rennen. Nicht vergessen darf man, dass auch bei den Damen die beiden Quotenplätze nicht ausreichen, da Katrin Leumann als dritte Dame die Limiten ebenfalls erfüllt hat.


 



www.swissolympic.ch

Meldung vom 01. Juli 2008 (Autor: red )
 

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