Bei den Damen hatte Miriam Ruchti bereits im Seeding Run angedeutet, dass an ihr kein Weg vorbei führt. Ihr Vorsprung betrug dabei fast 15 Sekunden auf die nächste Schweizerin. Im Hauptrennen kam es wie angekündigt: Ruchti sicherte sich den Titel vor Martina Brühlmann und Alba Wunderlin. Etwas unerwarteter ging es in der Klasse der Herren aus. Der ehemalige Weltcup-Downhiller und heutige Scott-Teammanager Claudio Caluori setzte sich wieder einmal auf die Startliste und wurde unter der Hand damit auch zu einem der Favoriten gezählt – obschon er unbestritten den grössten Trainingsrückstand aller Teilnehmer aufwies. Schliesslich reichte es dem «Downhill-Oldie» zum vierten Rang. Den schnellsten Lauf zeigte im Finalrennen Lars Peyer, im Seedingrun noch mit der drittschnellsten Zeit. Er verweist Ludovic May und den Qualifikationsschnellsten Lutz Weber auf die weiteren Podestplätze.
Spannung war dann auch am sonntäglich Lauf des iXS Downhill Cups angesagt. Bei heissen Temperaturen lieferte sich die Klasse Elite Men ein spannendes Finale. Gleich am Anfang dieser Klasse ging Felix Klee auf den 2800 Meter langen Kurs. Der Junior sicherte sich gleich erst mal die Bestzeit und machte es sich im sonnigen Red Bull Hot Seat bequem. Einer nach dem anderen verpasste seine Zeit bis dann etwa 100 Fahrer später der nächste Junior endlich schneller war. Noel Niederberger legte fast die gleiche Zeit hin wie im SM Lauf und konnte mit 3 Sekunden Vorsprung kurzzeitig die Führung übernehmen. Seine Zeit wurde dann erst von Lutz Weber unterboten, aber auch diese hatte nur kurz Bestand, denn dann kam Joshua Button und mit 4:03.490 min brannte er die Bestzeit des Tages in den staubigen Boden. Nach ihm hätte nur noch sein Teamkollege Florent Payet etwas am Ergebnis ändern können, der Franzose musste sich aber hinter Button und Weber mit dem dritten Platz zufrieden geben.
In der Elite Women Klasse war es ein Zwei-Nationen-Duell Schweiz gegen Neuseeland. Obwohl es zahlenmäßig fast ausgeglichen war, mussten sich die Weitgereisten geschlagen geben. Miriam Ruchti wurde ihrer Rolle als frisch gebackene Schweizer Meisterin gerecht und sicherte sich zum dritten Mal am Wochenende die Bestzeit. Die Juniorin Géraldine Fink (SUI - Velo Elsener Racing Team) wird Zweite und scheint die neue Hoffnung des weiblichen Nachwuchses der Schweiz zu sein. Die Neuseeländische Meisterin Sarah Atkin (NZL - Team NZ) erreicht den dritten Platz.
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