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Am kommenden Wochenende startet die Schweizer Rennsaison - traditionsgemäss mit dem Swisspower Cup in Reinach. Die Startliste entspricht auch dieses Jahr fast jener eines Weltcup-Rennens: José Antonio Hermida, Ralph Näf, Thomas Frischknecht, Florian Vogel, Peter Riis Andersen, Gunn-Rita Dahle, Sabine Spitz, Irina Kalentieva, Nina Göhl, Kathrin Leumann, Petra Henzi...
Interessant wird in Reinach sein, wie sich die beiden Junioren-Weltmeister Nino Schurter und Nathalie Schneitter in der Elite-Kategorie etablieren können. Ebenfalls neu in der Damen-Elite fährt die mehrfache Junioren-Europameisterin Emelie Siegenthaler.
Nicht am Start sein wird Christoph Sauser, der am Samstag am Mehretappen-Rennen Cape-Epic in Südfrankreich als einer der Topfavoriten startet.
Zeitplan:
Samstag, 2. April 2005 14:00 Fun Herren 14:05 Fun Masters 14:05 Fun Senioren 14:05 Fun Senioren 14:07 Fun Frauen 16:00 Elite Frauen 16:05 Junioren 16:08 Amateure/Masters 16:09 Juniorinnen 18:30 Short Race 19:30 Bike for Water
Sonntag, 3. April 2005 08:45 Soft 09:30 Cross 10:30 Rock 11:30 Mega 14:15 Hard 14:00 Elite Herren
Offizielle Pressemitteilung:
Reinach läd zu Saisoneröffnungsgala der Mountainbiker Reinach ist auf bestem Wege, auch in diesem Jahr seinem exzellenten Ruf als Mountainbike-Hochburg mit internationalem Format gerecht zu werden. Zum Auftakt des Swisspower Cup 2005 haben bereits zahlreiche der weltbesten Mountainbiker ihre Aufwartung angekündigt. Im Feld der Herren gilt Vorjahressieger José Antonio Hermida (Esp) als der Topfavorit. Der Olympia-Silbermedaillengewinner von Athen, der aktuell als Nummer fünf der Weltrangliste geführt wird, hat mit seinem Triumpf vor Jahresfrist bewiesen, dass ihm der schnelle Kurs in Reinach liegt. Dasselbe gilt auch für Florian Vogel (Kölliken), der im letzten Jahr hinter Hermida und dem Niederländer Bart Brentjens als Dritter vom Podest jubeln konnte. Vogel ist allerdings nicht der einzige Trumpf im Spiel der Schweizer, auch wenn Christoph Sauser als Gesamtsieger des Swisspower Cup 2004 beim Saisonstart aufgrund eines Trainingslagers auf den Start verzichtet. Ralph Näf (Andwil), Thomas Frischknecht (Feldbach), Silvio Bundi (Chur) und Co. haben allesamt intakte Chancen auf einen Platz auf dem Podest. Zum erweiterten Favoritenkreis gehört beim Blick auf die Liste der bereits gemeldeten Fahrer (Nachmeldungen sind bis kurz vor dem Rennen noch möglich) auch der sich bereits in hervorragender Frühform befindliche Däne Peter Riis Andersen. Zum Debüt im Konzert der ?Grossen? kommt in Reinach einer der vielversprechendsten Nachwuchsbiker überhaupt. Der Junioren-Welt-, Europa- und Schweizermeister Nino Schurter ist auf die neue Saison hin altershalber aus der Juniorenkategorie ausgeschieden. Er wird sein grosses Talent nun erstmals bei den Amateuren beweisen müssen.
Gipfeltreffen bei den Frauen
Wie bei den Herren fehlt zum Auftakt der Saison mit Alison Sydor (Can) voraussichtlich auch bei den Damen die Titelverteidigerin in der Swisspower Cup Gesamtwertung. Trotzdem darf sich das Publikum auf ein Gipfeltreffen der Extraklasse freuen. Die Olympiasiegerin, Weltmeisterin und aktuelle Nummer 1 der Weltrangliste, die Norwegerin Gunn-Rita Dahle soll in Reinach auf eine ihrer härtesten Konkurrentinnen der letzten Jahre, die Bronzegewinnerin von Athen 2004 und Vorgängerin als Trägerin des Regenbogentrikots, auf die deutsche Ausnahmeathletin Sabine Spitz treffen. Allerdings müssen Organisatoren und Fans bis zum Wochenende noch etwas um das Duell der weltbesten Bikerin der Gegenwart bangen, denn Gunn-Rita Dahle erholt sich zur Zeit immer noch von den Fussverletzungen aus ihrem schweren Sturz anlässlich des Strassenweltcups vor zwei Wochen in Italien. Im Schatten der beiden Topfavoritinnen gelten Dahles Teamkolleginnen Irina Kalentieva (Rus) und Nina Göhl (De) als heisse Aspirantinnen auf die Podestplätze. Aus Schweizer Sicht ruhen die Hoffnungen vor allem auf den Schultern von Schweizermeisterin Kathrin Leumann (Riehen) und ihrer Teamkollegin Petra Henzi (Rombach), welche nach der langen Verletzungspause aufgrund ihres Knöchelbruchs, welchen sie sich im Training zum olympischen Rennen in Athen zugezogen hatte, am Wochenende in Reinach ihr Comeback auf dem Mountainbike plant.
Spitzensport, Breitensport und der Nachwuchs
Der Swisspower Cup nimmt in Reinach bereits seine zwölfte Saison in Angriff. Seit seiner Gründung im Jahre 1994 hat er sich von der reinen Nachwuchsrennserie zur kompetitiven Plattform für alle Kategorien des Mountainbikesports von der Weltelite über den Breitensport bis hin zum Nachwuchs entwickelt. Die Macher der Serie unter der Führung von Andi Seeli, geistiger Vater des Swisspower Cup und als ehemaliger Schweizer Nationaltrainer und heutiger Teamchef des Swisspower Mountainbike Teams um Thomas Frischknecht ein profunder Kenner der Szene, sind auch in diesem Jahr ihrer Philosophie treu geblieben. Bewährtes wird erhalten, weiter entwickelt und wenn möglich mit neuen Elementen gestärkt. In diesem Jahr will Seeli den Bereich Breitensport als drittes Standbein neben Elite und Nachwuchs gezielt fördern. Anlass dazu ist das UNO Jahr des Sports und der Sporterziehung. Dieses will die Bevölkerung zu mehr Bewegung animieren. Ein Ziel, das sich aus Sicht von Andi Seeli mit dem Mountainbike ideal realisieren lässt. So hofft er, dass er insbesondere mit dem Plauschrennen ?Bike for Water?, bei welchem alle ohne Leistungsdruck mitmachen und erst noch für einen guten Zweck Geld sammeln können, viele Neueinsteiger für ?seinen? Sport begeistern kann. Unterstützt wird dieses Bemühen auch vom Titelsponsor Swisspower, welcher beim Bike for Water jeweils die Startgelder für Familienteams übernimmt.
www.swisspowercup.ch
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