Der Modus der Enduro-Rennen ist aussergewöhnlich. Ingesamt sechs Abschnitte sind zu fahren, die addiert die effektive Rennzeit ergeben. Diese Abschnitte muss der Athlet jeweils aus eigener Kraft erreichen, was schliesslich zu einer Gesamtzeit führt, die auf die Rangliste aber keinen Einfluss hat. Jerome Clemenz markiert sowohl in der effektiven Renn- wie auch in der Gesamtzeit die Bestmarke, während Ralph Näf fast eine halbe Stunde länger als der Franzose unterwegs ist. In den gewerteten Abschnitten zeigt Näf dann aber sein Wettkämpferherz und unterbietet in der ersten Etappe die Richtzeit von Clemenz. In der Folge kann er aber dem Franzosen die Stirn nicht mehr bieten und büsst bei allen fünf weiteren Strecken etwas Zeit ein. Schliesslich sind es 32 Sekunden, die dem Thurgauer für den Sieg fehlen. Mit Armin Beeli auf Position 7 befindet sich schliesslich ein weiterer Schweizer unter den Top-10.

Bei den Damen ist es auch eine (ehemalige) Cross-Country-Spezialistin, die dem Rennen den Stempel aufdrückt. Die Deutsche Ines Thoma distaniert die Französin Pauline Dieffenthaler um 32 Sekunden, dich gefolgt von der Schweizerin Anita Gehrig, die damit ihre Führung in der Gesamtwertung weiter behaupten konnte.

Am 13. und 14. Oktober kommt es in Teuchtlingen zum Finallauf der Specialized Enduro Series.

www.enduroseries.net

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