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Mountainbike-Marathon-Weltmeister Ralph Näf lässt seine bisher erfolgreichste Saison auf eine besondere Art ausklingen. Am kommenden Freitag, 15. September, besucht er die Nachwuchsfahrer des Bike Clubs Tägerwilen im Training. Er gibt Tipps zur Fahrtechnik, Autogramme, fährt selber und erzählt Episoden aus seinem ereignisreichen Leben als weltreisender Mountainbiker.
Der Anlass beginnt um 18 Uhr und dauert bis ca. 19.30 Uhr auf dem Areal der Primarschule in Tägerwilen.
Die Autogrammstunde findet ab 19.45 Uhr im Café Walz in Tägerwilen statt.
Medienvertreter und Zuschauer sind herzlich eingeladen, dem Event beizuwohnen!
Der Auftakt zu Näfs beispielloser Erfolgsserie hat an den Europameisteschaften in Chies d`Alpago, Italien, begonnen. Zuerst gewann er den Marathon-EM-Titel und wenige Tage später mit der Swiss-Cycling-Staffel die Goldmedaille im Viererteam. Er beschloss den Event in der Region Belluno mit der Bronzemedaille im Cross Country über die olympische Distanz. Das hatte vor ihm noch kein Biker geschafft: drei Medaillen in sieben Tagen.
Im gleichen Stil ging's eine Woche später am Swisspower Cupfinale in Bern weiter: Rang 2 hinter Olympiasieger und Weltmeister Julien Absalon. Allerdings nicht mehr bei gleissender Sonne und 35 Grad, sondern im strömenden Regen bei 15 Grad. Der Temperatursturz erwies sich als ideale Vorbereitung auf die Marathon-Weltmeisterschaften, die in einer der berühmtesten Regionen der Tour de France stattfand. Von Les Deux-Alpes über das Plateau d`Emparis auf die Alpe d`Heuz und danach ins Ziel nach Bourg d`Oisans führte die Fahrt abseits befestigter Strassen - und für Näf mit dem Gewinn des Weltmeistertitels in den siebten Biker-Himmel!
Nur an der Cross-Country-WM über die klassische Distanz in Rotorua reichte es nicht ganz für eine Medaille: Rang 4, nachdem der Ostschweizer das Rennen am Mount Ngongotaha auf der Nordinsel Neuseelands von der Spitze aus lanciert hatte. Vor einer Woche reichte es aber wieder aufs Treppchen, als dritter des Weltcup-Finales in Schladming. «Das hätte ich nicht gedacht, dass ich nochmals mit den besten mithalten kann», sagte Näf nach dem denkwürdigen Zieleinlauf im österreichischen Skiort. Vor ihm hatten sich Christoph Sauser und Florian Vogel klassiert - auch das ein Novum im Bikesport. «Nun freue ich mich auf die Zeit, in der ich nicht bei jedem Vorhaben überlegen muss, ob es mit dem Sport vereinbar ist», sagt Näf. Ganz besonders freut sich der 26-jährige auf das Treffen mit den Kids des Bikeclubs Tägerwilen, denn: «Jeder hat einmal klein angefangen.»
Medienmitteilung Martin Platter
www.ralphnaef.ch
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Meldung vom
14. September 2006
(Autor:
red )
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