| Ralph Näf auch auf der Strasse angriffig |
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Weil über Ostern keine grossen Bike-Rennen statt fanden, startete U23-Vizeweltmeister Ralph Näf im Strassenteam seines Sponsors Merida zu zwei Rennen in Deutschland. Und unterstrich einmal mehr seine exzellente Form: Am Ostersonntag fuhr der junge Thurgauer über 100 Kilometer weit in einer Fluchtgruppe mit, tags drauf sicherte er sich bei «Rund um Köln» den ersten Platz in einer der Bergpreiswertungen - ehe er in der Schlussphase aus dem Rennen stieg.
U23-Vizeweltmeister Ralph Näf nutzte die Rennflaute über die Ostertage, um im Strassenteam von Merida seine Form zu testen. Am Ostersonntag nahm der junge Ostschweizer am Eintagesrennen «Rund um Düren» teil. In diesem von der UCI in der Kategorie 1.5 geführten Strassenrennen über gut 150km konnte sich Näf hervorragend in Szene setzen: Er fuhr zusammen mit vier weiteren Fahrern über 100 Kilometer weit in einer Fluchtgruppe voraus, der maximale Vorsprung auf das Feld betrug dabei 45 Sekunden. Zwanzig Kilometer vor dem Ziel musste sich die Gruppe aber einholen lassen, Näf erreichte das Ziel darauf im geschlossenen Feld. Am Ostermontag stand dann die 88ste Austragung des Eintages-Rennens «Rund um Köln» auf dem Programm. Der eigentliche Star dieses von der UCI in der Kategorie 1.2 geführten Rennens war der Deutsche Olympiasieger Jan Ullrich, der bei seinem ersten Start in Deutschland auch gleich gewann. Das Rennen wurde live im Westdeutschen Fernsehen (WDR) übertragen, und rund eine halbe Million Zuschauer verfolgten an der Strecke die Veranstaltung. Ralph Näf konnte eine Bergpreiswertung für sich entscheiden bevor er gut 50 Kilometer vor dem Ziel aus dem Rennen stieg. Nach dem Rennen meinte Ralph Näf zu seinem Wochenende auf schmalen Reifen: «Es gab in der Schlussphase viele Stürze, und im Hinblick auf den Auftakt des «Swiss Bike Cup» in Buchs (SG) vom kommenden Sonntag wollte ich kein Risiko eingehen. Trotzdem waren die beiden Renntage eine super Erfahrung!». In Buchs wird Ralph Näf, der zu Zeit das Jahresklassement der Schweizer Biker anführt, erstmals in dieser Saison auf beide Platzhirschen der Schweizer Crosscountry-Elite treffen: Auf Christoph Sauser und Thomas Frischknecht. www.ralphnaef.ch |
Meldung vom 22. April 2003 (Autor: red ) |







