| Pfingstsonne bringt SBB an Grenzen der Velotransport-Kapazitäten |
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Das schöne Wetter am vergangenen Wochenende lockte zahlreiche Biker ins in die Natur – und auf dem Weg dorthin in die Züge. Wie der «Tages-Anzeiger» schreibt, gab es zum wiederholten Mal und trotz der günstigen Wetterprognosen übers Wochenende zu massiven Platzproblemen beim Velotransport. Eine kleine Hoffnung für die Zukunft: Die soeben bei Bombardier bestellten Fernverkehrszüge sollen etwas mehr Raum für Velos bieten.
Im Online-Bericht des «Tages-Anzeigers» rechtfertigen die SBB die Kapazitätsengpässe damit, dass sie nur jeweils zum Fahrplanwechsel einmal pro Jahr die Zusammensetzung der Züge anpassen kann. Zudem liessen sich wegen der Länge der Züge nicht einfach x-beliebig zusätzliche Wagen an eine Komposition anhängen. Offen bleibt bei dieser Begründung nur, warum es die SBB dann in diesem starren System schaffen, kurzfristig nutzungsgerecht angepasste Ersatz- und Entlastungszüge bereit zu stellen. Ab Ende 2013 sollen die neuen, soeben in Auftrag gegeben Doppelstock-Fernzüge eine Entlastung bringen. Allerdings wirkt diese nur wie ein Tropfen auf einen heissen Stein: Statt wie bisher 16 Velohaken pro Zugskomposition werden die Züge 28 Plätze bereit halten. Keine Platzgarantie für zahlende Kunden Als kurzfristige Überbrückungslösung hält die SBB ab sofort einen kompakten Führer bereit, der Reisetipps zur Kombination von Velo und Bahn gibt. Und noch etwas stellt die SBB im Artikel des «Tages-Anzeigers» klar: Ob die Multifunktionsabteile zuerst von Velos oder von Kinderwagen besetzt werden dürfen, lässt die SBB die Regel «first come, first serve» gelten. Für Velofahrer, die als einzige Bahnpassagiere für ihr Gepäck auch zahlen, ist diese Regel kaum eine wirkliche Hilfe. Zum Artikel beim Tages-Anzeiger online |
Meldung vom 27. Mai 2010 |
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Kommentare
Es ist unglaublich, wie wenig wert die SBB den Velofahrern zu misst... Dabei ist unser ÖV System perfekt geeignet, um lange Touren zu ergänzen und neue Trails zu entdecken... Noch eine kleine Korrektur, es sind keine Siemens sondern Bombardier Züge die die SBB bestellt hat.
Happy Trails