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Nach drei Monaten Spitalaufenthalt konnte der im August schwer verunfallte Peter Jenni seit einigen Wochen die Klinik Adelheid verlassen. Der Zuger stiess auf einer Trainingsfahrt unverschuldet mit einem Auto zusammen und zog sich schwerste Verletzungen zu. Zwei Brustwirbel, das Schlüsselbein sowie die Schulter brach sich der 32-jährige, zudem wurden beim Unfall die Nervenstränge an der rechten Schulter durchtrennt. In einer Operation im Paraplegiker Zentrum Nottwil wurden Jennis gebrochene Wirbel mit einer Metallstange fixiert.
Wiedererlernen der Bewegungen Der seit zwei Jahren erfolgreich in der Kategorie Masters startende Jenni fuhr bis Mitte 2006 eine starke Rennsaison und gewann kurz vor dem folgenschweren Unfall das Swiss Bike Masters. Nach den Operationen musste Jenni in stundenlangen Therapiesitzungen zuvor ganz alltägliche Bewegungen wieder neu erlernen. Die Therapien werden wohl noch bis zu einem Jahr weitergeführt werden müssen.
Ungewisse Zukunft Nach sechs Wochen im Paraplegiker Zentrum Nottwil und ebenso lange in der Klinik Adelheid in Unteraegeri, kann Jenni heute wieder normal gehen. Eingeschränkt bleibt jedoch die Bewegung des Arms. Als weiteres steht eine Operation für die durchtrennten Nerven auf dem Programm. Wie es mit dem Zuger beruflich und sportlich weitergeht ist noch ungewiss.
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Meldung vom
20. Dezember 2006
(Autor:
red )
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