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Olympia: Statements von Ralph Näf
Unmittelbar nach der Zielankunft wusste Ralph Näf sein Resultat noch nicht wirklich einzustufen. Auf der einen Seite war die Freude über das Olympische Diplom und den Gesamteindruck auf das Abenteuer Athen. Auf der anderen Seite aber auch eine leichte Enttäuschung, dass für die Schweiz keine Medaille herausschaute. Näf äusserte sich auch kritisch gegenüber den Verantwortlichen beim Rad Weltverband UCI welche die Rundenzahl von 6 auf 7 erhöhte und somit für eine Renndauer von über 2:15 sorgten. «In anderen Sportarten hat man hier in Athen wegen der grossen Hitze die Wettkämpfe sogar verkürzt. Nur bei uns verlängerte man das Rennen!», ärgerte sich der junge Thurgauer über ein Thema welches in der Vergangenheit schon oft zu Krach zwischen der UCI und den Teams und Fahrern führte.


Näf ging das Rennen zu Beginn bewusst dosiert an um gegen Rennende noch genügend Kraft zu haben. «Ich habe mich sehr gut gefühlt und hatte gute Beine. Doch irgendwie hatte ich Angst zu früh einen Angriff zu starten. Diese 7. Runde brachte mein Konzept schon etwas durcheinander!».

www.ralphnaef.ch


Meldung vom 28. August 2004 (Autor: red )
 

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