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Österreicher Michi Weiss mit Sperre belegt
Der Niederösterreicher Michael Weiss wurde anlässlich der Mountainbike Weltmeisterschaften in Schottland von der UCI wegen eines erhöhten Hämatokritwertes mit einer 15-tägigen Gesundheitssperre belegt. Weiss wird deshalb beim Cross Country-Wettkampf der Herren am Samstag wie auch beim Weltcup-Finale eine Woche später nicht starten.



Weiss soll einen Hämatokritwert von 51 ausgewiesen haben, erlaubt sind 50. Der Österreicher führt den hohen Wert auf das Trainingslager in den Rocky Mountains zurück, in welchem er sich bis unmittelbar vor den Weltmeisterschaften befunden habe.

Das letzte Mal, dass im Mountainbike-Sport ein Athlet wegen eines zu hohen Hämatokrit-Werts gesperrt wurde, war im Jahr 2004 in Les Gets. Damals betraf es den Spanier José Hermida, der nachweislich einen hohen natürlichen Hämatokritwert aufweist, die ärztliche Bescheinigung damals aber unterlassen hat.

Ein hoher Hämatokritwert bedeutet nicht, dass ein Sportler gedopt ist. Eingeführt wurde diese Sperre, als man Epo noch nicht nachweisen konnte und man aus einem hohen Hämatokritwert auf den Einsatz von Epo folgerte. Heute kann man aber Epo nachweisen und Michi Weiss ist diesbezüglich nichts vorzuwerfen.



Zusammen mit Weiss wurde die österreichische, die dänische, die schwedische und die belgische Nationalmannschaft getestet.

www.ride.ch/wm


Meldung vom 06. September 2007 (Autor: red )
 

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