| Nino Schurter übersprintet Absalon beim Weltcup-Auftakt |
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Nino Schurter fügt Julien Absalon erneut eine bittere Niederlage zu: Wie bereits an den Weltmeisterschaften kann er den Franzosen im Sprint bezwingen und gewinnt damit das erste Weltcup-Rennen seiner Karriere. Ralph Näf wird Fünfter nachdem er das Rennen in der ersten Phase angeführt hat. Mathias Flückiger gewinnt die U23-Wertung.
Der Cross-Country-Weltcup ist und bleibt fest in Schweizer Hand. Mit dem Sieg von Nino Schurter und dem Kategorien-Triumph von Mathias Flückiger in der U23-Wertung ist die Schweizer Hymne der dominierende Soundtrack der Siegerehrungen gewesen. Das Rennen selber hätte nicht spannender sein können. Zehn Fahrer bestimmen auf der ersten Hälfte der Distanz das Geschehen wobei Ralph Näf die prägende Figur an der Spitze des Feldes ist. Hinter ihm halten mit Nino Schurter, Lukas Flückiger und Florian Vogel drei weitere Schweizer mit bis nach zwei Dritteln des Rennens Nino Schurter, Julien Absalon und Burry Stander das Weite suchen. Schurter schafft den Generationen-Wechsel Als Julien Absalon in der letzten Runde in einem Downhill angreift, fliegt auch noch Burry Stander aus der Entscheidung. «Ich war wirklich am Limit. Ich wusste, ich habe nur eine Chance, wenn ich mit ihm auf die Zielgerade komme und habe alles dafür gegeben», erklärt Schurter im Ziel seine Taktik. Auf der langen Zielgerade wartet Schurter bis zum letzten Moment, um aus Absalons Windschatten heraus zu kommen – kein Sprintspezialist aus dem Strassensport hätte besser taktieren können. Schurter fügt damit Absalon wie an den Weltmeisterschaften eine bitteren Niederlage zu. Die Zeichen stehen gut, dass Schurters erster Weltcupsieg das definitive Indiz für den Generationenwechsel an der Weltspitze ist. Starke Schweizer Bilanz Dahinter den Top3-Fahrern kommt es zu einem heissen Kampf um die weiteren Plätze. Der Tscheche Kulhavy kann sich dabei durchsetzen, Ralph Näf wird Fünfter. «Mein Ziel war, in die Top fünf zu kommen. Ich bin einfach noch nicht ganz in Topform. Aber das kommt demnächst“, kommentiert Näf sein Rennen. Mit Lukas Flückiger auf Rang acht, mit Florian Vogel auf Rang zwölf und mit dem dreizehnten Rang von Mathias stammt ein Drittel aller Athleten in den top-15 aus der Schweiz. Vor allem Mathias Flückigers Rangierung ist hoch einzuschätzen. Er ist damit deutlich bester U23-Fahrer und trägt in dieser Kategorie nun auch das Trikot des Weltcup-Führenden. Viel Pech hat dafür Christoph Sauser. Nach einer guten Startphase brechen ihm vier Speichen. Der Radwechsel führt schliesslich dazu, dass die Bremsscheibe schleift – er sei damit praktisch mit angezogener Handbremse gefahren. «Schade, körperlich habe ich mich gut gefühlt», kommentiert Sauser seinen missglückten Auftakt. Altbewährte und neue Technologie auf dem Podest Wie bereits im Damenrennen mit Wollow Koerber hat es beim Herren-Rennen ein 29er-Mountainbike aus Podest geschafft: Burry Stander hat ein Specialized Stumpjumper Hardtail mit den grossen Laufrädern eingesetzt und dieser neuen «Technologie» erstmals zu einem Weltcup-Podestplatz in der Herrenklasse verholfen. Sowohl bei den Damen wie auch bei den Herren wurden alle drei Podest-Plätze mit Hardtails erzielt. Bester Fully-Fahrer ist Ralph Näf auf Platz 5. › Direkter Link zu Bildergalerie aus Dalby Forest
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Meldung vom 25. April 2010 (Autor: tg ) |
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