| Mont Sainte Anne: Verletzte beim Downhill |
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Trotz verkürzter Strecke forderte der Worldcup-Lauf im kanadischen Mont Sainte Anne prominente Opfer: Im Training kam die Amerikanerin Lisa Sher kurz nach dem Start zu Fall, weil ihr der Lenker aus den Händen gerutscht war. Sie stürzte unglücklich auf den Lenker, wobei sie einen gerade noch rechtzeitig erkannten Milzriss erlitt. Auch der riesige Zieltable forderte mit Fabien Barel und John Waddell zwei prominente Opfer. Waddell erwischte es dabei weit schlimmer: Der Zweite des «Red Bull Ride 2003» ist noch immer bewusstlos und dürfte einige Wochen ausser Gefecht sein. Lisa Sher erleidet Milzriss «Silent Killer» nennt man in Nordamerika den Milzriss, weil dieser innert eines Tages zum innerlichen Verbluten führen kann. So gesehen hatte Lisa Sher (Chumba Wamba) Glück im Unglück: Sie stürzte gleich zu Beginn ihres Trainingslaufs in Mont Sainte Anne und fiel dabei unglücklich auf den Lenker, was ihr den Schnauf verschlug. Nach einigen Minuten konnte sie aus eigener Kraft ins Tal fahren, später bestritt sie gar noch die Zeitquali für den 4-Cross. Dann aber suchte sie beim Rennarzt Rat: Neben Übelkeit spürte sie ein seltsames Kribbeln in der Schulter. Der Doc reagierte sofort und lieferte Sher als Notfall ins Krankenhaus ein. Bei der folgenden Notoperation musste die halbe Milz entfernt werden ? die Amerikanerin hatte bereits 1,5 Liter Blut verloren? Um andere Sportler auf die Gefahr des «Silent Killers» aufmerksam zu machen, hat Lisa Sher ihre Geschichte auf www.pinkbike.com festgehalten. Waddell stürzt am Zielsprung schwer Anlass zur Sorge gibt auch der Zustand des Australiers John Waddell (Intense Tire Systems-Santa Cruz), der am zwanzig Meter langen Zielsprung des Downhills hart einschlug und bewusstlos liegen blieb. Darauf musste das Rennen unterbrochen werden, um den Zweiten des «Red Bull Ride 2003» zu bergen und per Helikopter ins Krankenhaus zu bringen. Dort hat Waddell das Bewusstsein zwar noch nicht wieder erlangt, aber die Ärzte bezeichnen seinen Zustand immerhin als stabil. Der Australier werde zwar erst in einigen Wochen wieder bei vollem Bewusstsein sein, dürfte aber keine bleibenden Schäden erleiden. |
Meldung vom 03. Juli 2003 (Autor: red ) |







