| Missy Giove: «The Missile» beendet Rennkarriere |
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Am Rande der NORBA-Finalläufe in Durango hat eine der bekanntesten und erfolgreichsten Downhillerinnen ihren Rücktritt angekündigt: Missy «The Missile» Giove. Die Amerikanerin fiel nicht nur durch viele Erfolge, sondern genauso durch ihren verwegenen Fahrstil, üble Stürze und ihre schrille Optik auf - und öfters aus dem Rahmen.
Ihr furchterregender Abgang an den Weltmeisterschaften von Vail 2001 legte die «Missile» für einen guten Teil der 2002er-Saison lahm. Als ihr «Global Team» danach radikal zusammen gestrichen wurde, musste Giove wie Marielle Saner nach neuen Lösungen Ausschau halten - und fuhr die 2003er-Saison für Foes. Nun beendet sie ihre Rennkarriere, um mehr Zeit zu haben - zum Freeriden und Dirt Jumpen? Das Palmares von Missy Giove kann sich sehen lassen: Seit die Italo-Amerikanerin mit ihrem getrockneten Piranha «Gonzo» im Yeti-Trikot erstmals die Downhill-Strecken dieser Welt unsicher machte, hat sie einen Juniorinnen- und einen Elite-Weltmeistertitel erobert, dazu elf Worldcup- und 14 NORBA-Läufe gewonnen und zweimal die Gesamtwertung des Worldcups für sich entschieden. Mit ihrer extrovertierten Art und ihrem verwegenen Fahrstil wurde sie schnell zum Liebling der Zuschauer und Medien. Mit Engagements für Yeti, Volvo-Cannondale und Global Racing war sie immer bei den jeweils tonangebenden Speed-Teams unter Vertrag. Ein Auftritt in der Letterman-Show und die Aufnahme in die «Lesbian Hall of Fame» beweisen zudem, dass sich Giove weit über die Bike-Szene hinaus Anerkennung und Bekanntheit erkämpft hat. Obwohl Missy auch für die Zukunft gelegentliche Starts bei Rennen nicht ausschliesst, möchte sie den Bikesport künftig auf andere Weise promoten und mehr Zeit haben - zum Freeriden und Dirt Jumpen. |
Meldung vom 21. August 2003 (Autor: red ) |







