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Michi Weiss des Blutdopings bezichtigt

Der ehemalige Mountainbiker und heutige Triathlet Michael Weiss wird vom dopinggeständigen Bernhard Kohl des Blutdopings beschuldigt. Vor vier Jahren sollen sie beide Kunden bei «Humanplasma» gewesen sein, Weiss soll Kohl gar den Tipp zu dieser Dopingform gegeben haben. Der Österreicher Weiss bestreitet sämtliche Vorwürfe. Von der Möglichkeit zur Blutabnahme zu Dopingzwecken bei «Humanplasma» habe er in seiner Zeit als Mountainbiker nie etwas gehört.

Bernhard Kohl behaupte in letzter Zeit viele Sachen, die sich dann nicht als richtig herausstellen, meint Weiss gegenüber der österreichischen Presseagentur APA. Vor einem Jahr war Weiss' Name bereits aufgetaucht in Verbindung mit dem Mediziner Andreas Zoubek, welcher von der Triathletin Lisa Hütthaler der Weitergabe von Dopingmitteln bezichtigt wurde.

In seiner Zeit als Mountainbiker wurde Weiss im Vorfeld der Weltmeisterschaften in Fort William mit einer 14-tägigen «Gesundheitssperre» wegen einem zu hohen Hämatokrit-Wert belegt. Der zu hohe Wert kann auf Doping hinweisen, kann aber auch andere Ursachen haben. Aber die von Kohl nun vorgeworfene Methode des Eigenblut-Dopings hat unter anderem die Folge eines erhöhten Hämatokritwerts.

Weiss hat vor einem Jahr vom Mountainbikesport in die Sportart Triathlon gewechselt wo er beim Iron Man auf Hawaii am vergangenen Wochenende Rang 25 erreichte. Zuvor sicherte er sich bei den Xterra-Weltmeisterschaften im vergangenen Jahr die Silbermedaille.

Weitere Informationen:
http://derstandard.at/fs/1254311246383/Kohl-belastet-Triathlet-Weiss
www.trinews.at/trimag/index.asp?f=content_detail&CID=1676


Meldung vom 13. Oktober 2009 (Autor: red )
 

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