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Maja Wloszcowksa holt sich WM-Gold
Maja Wloszcowksa gewinnt in Mont-Sainte-Anne souverän das WM-Rennen der Damen und sichert sich damit erstmals den Titel der Cross-Country-Weltmeisterin. Hinter ihr entscheidet Irina Kalentieva den erbitterten Kampf um die Folgeränge für sich. Beste Schweizerin ist Nathalie Schneitter auf Platz 11.

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Die Polin Wloszcowksa kann sich früh im Rennen absetzen wobei sie sich dabei ein Duell gegen die Gesamtweltcupsiegerin Catherin Pendrel liefert. Diese übernimmt sich aber in der Anfangphase und fällt zurück, während Wloszcowksa Runde um Runde an Vorsprung gewinnt. Bis ins Ziel ist es schliesslich fast eine Minute. Dahinter liefert die Titelverteidigerin Irina Kalentieva eine starke Schlussphase und gewinnt damit die Silbermedaille. Willow Koerber wiederholt ihren dritten Rang aus dem Vorjahr, erneut sorgt sie für eine Medaille auf einem 29-Zoll-Bike.

Nathalie Schneitter  erwischt einen guten Start und gehört anfänglich zur Spitzengruppe. Doch in der ersten Runde stürzt sie gleich zweimal und verliert dadurch den Anschluss. In der Verfolgergruppe liegt sie darauf zwischen Rang sechs und zehn, und erreicht schliesslich als Elfte das Ziel. «Das waren dumme Stürze und danach war ich total von der Rolle», bekennt Schneitter im Ziel. Im letzten Drittel des Rennens bekommt sie noch einmal einen Aufwind und kann zur Österreicherin Elisabeth Osl aufschliessen, die auf Position sechs liegt. Dann aber stellen sich Probleme mit dem Bike ein, so dass Schneitter einen Anstieg schieben muss. «Mir ist ein paar Mal die Kette runter geflogen und es war schwer, die Position zu halten. Am Schluss ist mir dann die Kraft ausgegangen. Heute wäre von der Form her wohl ein Platz zwischen fünf und sieben drin gewesen», meint die Weltcupsiegerin von Champéry im Ziel.

Einen Rang hinter Schneitter erreicht Marielle Saner-Guinchard als Zwölfte ins Ziel. Sie hadert mit der ersten Runde als sie «technisch einen Shit zusammen gefahren» sei. Danach sei sie ganz gut zurecht gekommen. «Das ist mein zweitbestes Saisonresultat», zeigt sie sich schliesslich aber nicht unzufrieden. Europameisterin Katrin Leumann erreicht das Ziel auf Platz 14. «Ich konnte mich nie richtig ausbelasten. Keine Ahnung warum», erklärt die konsternierte Baslerin im Ziel. Auch die Schweizermeisterin Esther Süss liegt mit Platz 22 weit hinter den Erwartungen. Sie bekundet mehrfach Materialprobleme und meint dazu bloss: «Die Beine wären schon gegangen». Sarah Koba scheidet nach einem Sturz aus.


Rangliste Weltmeisterschaften 2010, Mont-Sainte-Anne, Damen:
1. Maja Wloszcowksa (POL) 1.48.21 +0.00
2. Irina Kalentieva (RUS) 1.49.09 +0.48
3. Willow Koerber (USA) 1.49.13 +0.52
4. Catharine Pendrel (CAN) 1.49.15 +0.54
5. Elisabeth Osl (AUT) 1.50.21 +2.00
6. Heather Irmiger (USA) 1.50.24 +2.03
7. Anna Szafraniec (POL) 1.50.37 +2.16
8. Sabine Spitz (GER) 1.50.53 +2.32
9. Marie-Hélène Prémont (CAN) 1.51.04 +2.43
10. Eva Lechner (ITA) 1.51.18 +2.57
11. Nathalie Schneitter (SUI) 1.52.04 +3.43
12. Marielle Saner-Guinchard (SUI) 1.52.53 +4.32
14. Katrin Leumann (SUI) 1.53.52 +5.31
22. Esther Süss (SUI) 1.58.43 +10.22
DNF. Sarah Koba (SUI) aufgegeben

Meldung vom 04. September 2010 (Autor: tg )
 

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