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Kräftemessen in Doping-Fragen

Die Antidoping-Agentur WADA lässt ihre Muskeln spielen und will alles daran setzen, in Athen dopingfreie Spiele zu sehen. Unterdessen sind selbst Privatdetektive für die Agentur im Einsatz. Noch nicht unterzeichnet hat den Anti-Doping-Code der Weltradverband Uci und läuft damit Gefahr, dass in Athen der Radsport aus dem Programm genommen wird.


Probleme haben hat die Uci (wie die Fifa übrigens auch) mit der Tatsache, dass Sportler künftig nach einem Dopingbefund während zweier Jahre gesperrt sind. Zudem sollen künftig Proben statt wie bisher 30 Tage neu acht Jahre aufbewahrt werden. Eine ziemlich logisch Massnahme in Anbetracht der noch vielen, nicht nachweisbaren Substanzen. Künftig könnten Sportler bis zu acht Jahre nach einem Test auf zuvor nicht bekannten Dopingmittel ngetestet werden.



Nun lässt die Wada ihre Muskeln zucken und droht den beiden Verbänden mit dem Ausschluss von den Olympischen Spielen. Dass es dazu kommen wird, ist sehr unwahrscheinlich. Aber es ist an der Zeit, dass sich nun auch die Uci voll zum Anti-Doping-Code bekennt und ihn unterschreibt!





Meldung vom 02. November 2003 (Autor: red )
 

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