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In kaum einer anderen Sportart waren die Schweizer im Jahr 2008 erfolgreicher als im Mountainbikesport. Ein Dreifachsieg an den Cross Country-Weltmeisterschaften, eine Bronzemedaillen in Peking, eine zweiter und ein dritter Rang an den Marathon-Weltmeisterschaften oder ein Doppelsieg an den Europameisterschaften reichten nicht aus, um bei den «Credit Suisse Sports Awards» einer der begehrten Titel zu holen. Mountainbikesport ist und bleibt bei den Sportjournalisten und bei vielen Zuschauern eine unwichtige Randsportart.
Dabei wäre Nino Schurter gerade in zwei Disziplinen nominiert gewesen. Als bester Nachwuchssportler standen ihm die Skirennfahrerin Lara Gut und der Hockespieler Luca Sbisa vor der Sonne, bei der Wahl zum Sportler des Jahres musste er unter anderem gegen Olympiasieger Fabian Cancellara, Weltcupsieger Didier Cuche oder den Superstar Roger Federer hinten anstehen. Der Mountainbike-Weltmeister Christoph Sauser kam schon gar nicht in die nähere Auswahl. Und auch Nationaltrainer Urs Graf blieb der Gang auf die Bühne erneut verwehrt. Graf war bereits im letzten Jahr als «Trainer des Jahres» nominiert, musste heuer nun dem Coach von Judoka Sergej Aschwanden den Vortritt lassen.
Immerhin einen grossen Auftritt hatten die Mountainbiker anlässlich der Zeremonie. Thomas Frischknecht kam die Ehre zu, den ersten Teil der Show zu moderieren und mit Heinz Frei den Behindertensportler des Jahres zu küren.
Resultate der Sport-Awards 2008:
Sportler des Jahres 2008 1. Fabian Cancellara 2. Roger Federer 3. Didier Cuche 4. Sergei Aschwanden 5. Viktor Röthlin
Sportlerin des Jahres 2008 1. Ariella Kaeslin 2. Sarah Meier 3. Karin Thürig 4. Manuela Pesko 5. Flavia Rigamonti
Team des Jahres 2008 1. Federer/Warinka, Tennis 2. Mountainbike Team 3. ZSC Lions
Behindertensportler des Jahres 2008 1. Heinz Frei 2. Edith Hunkeler 3. Thomas Pfly
Newcomer des Jahres 2008 1. Lara Gut 2. Luca Sbisa 3. Nino Schurter
Trainer des Jahres 2008 1. Leo Held 2. Stephan Widmer 3. Urs Graf |
Meldung vom
07. Dezember 2008
(Autor:
red )
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