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Thomas Kalberer fährt diese Saison so stark wie noch nie: Beim Swisspower Cup hat er alle Läufe gewonnen, nun hat er auch den Lauf des Allianz Suisse Cup in Perrefitte gewonnen. Thomas «Chälbi» Kalberer schreibt für MOVE, wie es im am Rennen im Berner Jura ergangen ist.
«Mein erster Swisscup-Sieg dieser Saison kam wie folgt zustande. Die Strecke war leicht nass und glitschig, jedoch alles fahrbar und die Aufstiege waren schnell. Bei den Konkurrentenstufte ich Julien Absalon als Favorit ein - er hat schon drei Swisscup-Läufe gewonnen und auch im Weltcup fährt er immer in die Top-Ten. Gespannt war ich auch auf das Abschneiden von Alexander Moos. Dass er zurzeit über gute Beine verfügt habe, ich ja im TV gesehen. Auch sonst ist er für mich kein unbekannter Konkurrent. Schon oft haben wir uns an Querrennen duelliert.
Zum Material: Auf dieser Strecke war die Wahl einfach - Hardtail. Die Schaltung und Magura-Scheibenbremse funktionierte wie sie eben muss: exakt und schnell. Bei den Reifen entschied ich mich vorn für den 1.95er Schwalbe Black Shark und hinten für den 2.1er Schwalbe Black Jack. Dabei fuhr ich, wie die schon die ganze Saison, normale Felgen und normalen Reifen, dafür mit dem neuen TubelessKit-System. Das heisst ohne Schlauch dafür mit 100g Latexmilch. Der Vorteil dabei ist eine Gewichtsersparnis von bis zu 500g gegenüber Tubeless-Rädern und einen höheren Pannenschutz. Die einzige Verbesserung hätte ich in den Abstimmungen machen können. Vor dem Rennen hätte ich mir die Zeit nehmen sollen um den Luftdruck meiner neuen SID Gabel einzustellen. So war sie etwas schwammig zu fahren, und ich musste vermehrt mit dem Lockout arbeiten. Das Zweite war der Reifendruck. Da ich im letzten Jahr auf der gleichen Strecke zwei Platten hatte, glücklicherweise aber doch noch gewinnen konnte, war ich dieses Mal etwas vorsichtiger. Normalerweise fahre ich vorne mit einem Druck von 2 Bar und hinten einen Druck von 2.2 Bar. Diesmal hatte ich 2.2 und 2.5 Bar, was die steinigen Passagen noch rutschiger werden lies.
Zum Rennverlauf: Die erste Runde fuhren ein Australier, Absalon, Moos und ich an der Spitze. Anfangs zweiten Runde erhöhte ich mit Absalon das Tempo und wir konnten den, nun auf Rang 3 fahrenden Moos distanzieren. An der gleichen Stelle attackierte ich eine Runde später mit vollem Einsatz noch einmal. Diesmal konnte ich das entscheidende Loch zu Absalon auftun und den Vorsprung bis ins Ziel stetig ausbauen.»
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Meldung vom
16. Juli 2002
(Autor:
red )
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