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Jürg Graf nimmt zu Dopingvorwürfen Stellung

Nach der Mitteilung des Radverbandes, den Mountainbiker Jürg Graf bei einer Dopingkontrolle positiv getestet zu haben, meldet sich der Betroffene nun selbst zu Wort. Er ist sich kein Vergehen bewusst. Warum ihm die ermittelte Substanz Oxilofrin (Medikament gegen tiefen Blutdruck) nachgewiesen wird, ist ihm ein Rätsel.





Offizielle Stellungnahme:



Jürg Graf nimmt zu diesen Vorwürfen wie folgt Stellung:



1. Jürg Graf ist sich keines Verstosses gegen die Anti-Doping Bestimmungen bewusst und kann sich die positive A-Probe nicht erklären.

2. Ihm wird vorgeworfen sich mit dem Mittel Oxilofrin gedopt zu haben. Oxilofrin wird im medizinischen Bereich bei die Beschwerden mit niedrigem Blutdruck eingesetzt. Im Radsport ist noch kein Dopingfall bekannt in welchem Oxilofrin eingesetzt wurde.

3. Wie diese Substanz in den Körper resp. in die Probe von Jürg Graf gelangte ist nicht bekannt. Eine bewusste aktive Einnahme von Dopingmitteln bestreitet Graf ganz deutlich.



Der 26-jährige Ostschweizer Radsportler hat 1994 als Elfjähriger mit dem Mountainbike Sport begonnen und gehört seit 2000 ununterbrochen der Schweizer Nationalmannschaft an (2000/2001 Junioren, 2002-2005 U23, 2006 bis heute Elite). 2007 gewannt Graf den Mountainbike Elite-Schweizermeister Titel. Zuvor war er 2001 Junioren-Schweizermeister und gewann im selben Jahr an der Europameisterschaft in St. Wendel die Bronze-Medaille.



2008 fuhr Graf unter anderem im Swisspower Mountainbike Team von Thomas Frischknecht welcher sich seit Jahren kompromisslos für einen dopingfreien Radsport einsetzt.



Jürg Graf hatte in seiner langen Karriere nie Probleme in Zusammenhang mit den Anti-Doping Bestimmungen der Sportverbände, hat alle nötigen Meldungen vorbildlich gemacht und wurde in den vergangenen Jahren viele Male ohne Befund oder Beanstandung getestet.



Jürg Graf ist sich bewusst, dass in der Vergangenheit viele Stellungsnahmen von überführten Dopingsündern im Spitzensport als Lügenmärchen entlarvt wurden und somit auch sein Fall von der Öffentlichkeit entsprechend vorverurteilt wird. Er bittet aber Fans und Medien um Vertrauen und Unterstützung. Bis zur Öffnung der B-Probe am 14. Mai wird Graf alles unternehmen um den Fall zu klären und seine Unschuld zu beweisen.






Meldung vom 10. Mai 2009 (Autor: red )
 

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