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Huser siegt souverän am Dolomiti Superbike
Andrea Huser setzt ihre Siegesserie fort: Die Stöckli-Fahrerin siegte beim Dolomiti-Superbike mit über acht Minuten Vorsprung auf ihre Trainingspartnerin Daniela Louis und mit zwölf Minuten auf die Deutsche Birgit Jüngst. Huser holte nun nach Garmisch, Kirchzarten und Fribourg ihren vierten Langdistanz-Sieg in Serie und bestätigt ihre Favoritenrolle für die Weltmeisterschaften in Lugano. Bei den Herren gewann der in der Schweiz nicht unbekannte Thomas Dietsch (F), dritter wurde der Schweizer Sandro Späth.



Pressetext Dolomiti Superbike:


Der französische MTB-Profi Thomas Dietsch (Motorex-Bianchi) hat die neunte Ausgabe des Langstreckenrennen Dolomiti Superbike mit Start und Ziel in Niederdorf in neuer Rekordzeit gewonnen. Der 28jährige Elsässer benötigte für die 111 Kilometer lange Strecke 4:22.37 Stunden und verhinderte damit den vierten Sieg in Folge des Italieners Mauro Bettin (Full Dynamix), der mit zwei Minuten Rückstand ins Ziel kam (4:24.36 Stunden). Auch Bettin gelang es seinen eigenen Rekord aus dem Vorjahr (4:28.33 Stunden) deutlich zu verbessern. Dritter wurde Bettins Teamkollege Dario Aquaroli (Italien) mit einem Rückstand von 4.28 Minuten auf den Sieger. Vierter der Schweizer Sandro Späth.



Bei den Damen beeindruckender Sieg für die Schweizerin Andrea Huser. Die 30jährige Toggenburger Krankenschwester hat nach ihren Siegen in Garmisch, Kirchzarten (BRD) und Fribourg (CH) und in Vorbereitung auf die WM in Lugano nun auch zum erstenmal den Dolomiti Superbike auf der langen Distanz über 111 Kilometer gewonnen, vor ihrer Landsfrau Daniela Louis und der Deutschen Birgit Jüngst, die in Südtirol, nach einer einjährigen Verletzungspause, ihren ersten Marathon bestritten hat. Jüngst führte eine Stunde lang, wurde dann von den beiden Schweizerinnen überholt.



Statements Herren:



Thomas Dietsch: "Ich habe heute alles gegeben, denn ich wollte diesen Marathon unbedingt gewinnen. Er gehörte zu meinen Sasionzielen in Vorbereitung auf die Langstrecken-WM in Lugano, Schweiz, Anfang September. Ich bin derzeit sehr gut in Form, was auch meine Siege in Alpe d?Huez (erster WC-Marathon), in Kirchzarten ("Eurobike extreme") und am vergangenen Wochenende in Fribourg ("Michelin Bike classic")
beweisen. Bettin aber auch Aquaroli sind sehr stark. Bettin ist ein guter Taktiker, war zu Beginn des Rennens etwas hinten und hat dann allmählich aufgeholt. Ich habe gewusst, dass Bettin in der Abfahrt sehr stark ist und ich da keine Chance gegen ihn habe. Deshalb musste ich unbedingt auf dem letzten Anstieg angreifen. In der anschliessenden Abfahrt von der Plätzwiese herunter bin ich "sauber" gefahren und kein Risiko mehr eingegangen und das ist mir gelungen".



Mauro Bettin: "Ich war heute sehr müde. Dietsch war sehr gut in Form und hat seinen Vorsprung (bis zu vier Minuten) kontinuierlich ausgebaut. Eine Zeit lang ist es mir gelungen ihm zu folgen. Davongezogen ist er in der letzten Steigung zur Plätzwiese (2050 Meter) hinauf. Ich konnte in der Abfahrt meinen Rückstand zwar verringern, doch hat es diesmal für den Sieg nicht gereicht. Im vergangenen Jahr habe ich mich besser gefühlt, meine Tagesform war heute nicht gerade berauschend".



Dario Aquaroli: "Ich bin gestartet, um zu gewinnen. Bettin hat am Anfang stark gelitten, um sich, gegen Ende hin, etwas zu erholen. Ich hatte dann Krämpfe und konnte meinem "Chef" in keiner Weise helfen. Ich freue mich auf die Italienmeisterschaften".



Statements Damen:



Andrea Huser: "Ich hatte heute gute Beine und konnte gut im
Windschatten der Herren fahren. Ich kannte während des Rennens meinen Vorsprung nicht. Ich bin schon ein bischen überrascht. Ich habe eine Supersaison hinter mir, mein grosses Ziel ist die WM in der Schweiz".

services.datasport.com/2003/mtb/dolomiti/
www.dolomitisuperbike.ch

Meldung vom 06. Juli 2003 (Autor: red )
 

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