| Huber baut seine Führung an der Crocodile Trophy aus |
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Auch auf dem dritten Teilstück der Crocodile Trophy hat Urs Huber seine Stärke am Berg bewiesen. Der Vorsprung auf seinen härtesten Widersacher Jeroen Boelen betrug diesmal aber nur sechs Sekunden. Huber verlor wertvolle Zeit weil er im Gegensatz zum Holländer das Risiko einer tiefen Flussdurchfahrt nicht aus sich nehmen wollte.
Das regnerische Wetter blieb der Crocodile Trophy auch am dritten Tag treu. Lange Zeit verspürte wohl auch deshalb keiner in der Spitzengruppe das Bedürfnis, mit Solovorstössen unnötig Kraft zu verschwenden. Bis 25 Kilometer vor dem Ziel Huber und Boelen das Tempo verschärften. Zuerst musste der Koreaner Park abreissen lassen, dann der Österreicher Sokoll. Kurz darauf wurde der Australier Davies von einem Reifendefekt ausgebremst. Schliesslich war es auch um Hulsmans, Krenn und Mulkens geschehen. Einzig der Österreicher Josef Benedseder vermochte Boelen und Huber noch zu folgen – bis zu einer Steigung, an der Huber angriff und sich so seiner beiden Begleiter entledigte. Ein Teil seines Vorsprungs büsste Huber jedoch wieder ein, weil er wenige Kilometer vor dem Ziel bei einer Flussdurchfahrt zögerte. «Das Risiko war mir zu gross, an der Spitze in hohem Tempo blind durch den Fluss zu rasen. Man weiss nie, wie tief das Wasser ist und wie fahrbar die Furt. Das Wichtigste für mich ist, mein Leadertrikot nicht leichtsinnig preiszugeben», kommentierte Huber. Boelen dagegen durchquerte den Fluss mit Vollgas und konnte den Schweizer vor dem Ziel beinahe noch stellen. |
Meldung vom 20. Oktober 2011 (Autor: tg ) |







