| Giger und Stirnemann dominieren EKZ-Cup in Egg |
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Bei strahlendem Sonnenschein traten 385 Fahrerinnen und Fahrer zum siebten Lauf des EKZ Cup in Egg ZH an. Dabei schwangen in den Rennen der Elite-Kategorien zwei WM-Starter obenaus: Fabian Giger gewann bei den Herren, Kathrin Stirnemann bei den Damen.
Am frühen Sonntagmorgen kündeten die Herbstsonne und die Fernsicht auf Greifensee und Alpenkette einen prächtigen Tag für den siebten Lauf des EKZ Cup 2010 an. Zunächst gehörte dieser Tag aber den jüngsten Mountainbikern: «Wie es sich für den EKZ Cup als einer besonders im Nachwuchs-Bereich aktiven Rennserie gehört, war die Anzahl der Teilnehmer in diesen Kategorien auch bei uns in Egg besonders hoch», so das Fazit von OK-Präsident Renato Peterhans. «Zwar hätten wir uns noch einige Teilnehmer mehr gewünscht, um die Marke von 400 zu knacken, aber dafür hatten wir heute super Wetter und blieben von unerfreulichen Zwischenfällen verschont.» Von der Weltmeisterschaft direkt auf das Podest Dank geringen Abständen in der Gesamtwertung des EKZ Cup war in den Rennen der Lizenz- Kategorien für Spannung gesorgt: Marcel Bartholet lag nach sechs Rennen nur 5 Punkte vor Markus Fehr, Patrick Tresch folgte auf Rang Drei. Gefordert waren diese drei gleich doppelt: Erstens war dem Junioren Kevin Krieg vor einer Woche in Hinwil das Kunststück gelungen, den am Start eingeräumten Vorsprung zu verwalten und sich den Tagessieg gegen alle Elitefahrer zu holen. Zudem hatte sich mit Fabian Giger ein Fahrer zum Start in Egg entschieden, der vor einer Woche noch bei den Weltmeisterschaften in Kanada für die Schweiz im Einsatz stand. So war für Krieg klar: «Ich werde vom Start weg voll fahren, vor allem auf den langen Anstiegen hier in Egg, um mich so lange wie möglich gegen die Elitefahrer zu behaupten. Mit Giger am Start wird das aber ein schwierigeres Unterfangen als noch vor einer Woche in Hinwil.» Giger selbst hatte nach der Rückkehr aus Kanada noch mit den Folgen der Zeitverschiebung zu kämpfen: «Zwei Stunden vor dem Rennen bin ich im Auto noch beinahe eingeschlafen, aber als ich mich am Start einreihte, war die Müdigkeit wie weggeblasen.» Im Rennen spannte Giger mit Marco Arnold zusammen, um das Handicap auf die mit Vorsprung gestarteten Fahrer schnellstmöglich wettzumachen – und suchte erst in der letzten Runde die Entscheidung: «Im langen Anstieg habe ich voll attackiert – und prompt konnte ich Arnold abhängen.» So wurde Giger seiner Favoritenrolle gerecht und konnte in Egg einen ungefährdeten Sieg feiern. Arnold war auch mit Rang Zwei zufrieden: «Das Gesamtklassement ist für mich sowieso kein Thema, weil dies erst mein zweiter Start im EKZ Cup war. Aber nach Rang Zwei in Hinwil wollte ich wieder ein gutes Resultat, und das ist mir gelungen. Gegen Gigers Angriff in der Schlussrunde hatte ich keine Chance – schade, denn bergab war ich etwas schneller unterwegs. Aber ich bekam keine Gelegenheit, diesen Vorteil auszuspielen.» Dritter wurde mit Nicola Rohrbach ein weiterer Worldcup-Fahrer. Laufsieg für Kathrin Stirnemann Im Rennen der Damen bekam es Marina Giger mit starken Gegnerinnen zu tun: Sarah Koba wie Kathrin Stirnemann waren in Kanada an den Weltmeisterschaften gestartet. Prompt zog Koba vom Start weg auf und davon: «Auf den ersten beiden Runden lief es super, aber nachdem ich schon am Morgen im Kanton Obwalden ein Rennen bestritten hatte, waren meine Akkus nach der Hälfte des Rennens leer.» Statt einen Start-Ziel-Sieg zu feiern, musste Koba Stirnemann und Giger vorbei lassen. «Ich war schon etwas überrascht, denn eigentlich hatte ich mich schon mit Rang Zwei abgefunden», meinte Stirnemann nach dem Rennen. «Als ich in der letzten Runde plötzlich Koba vor mir sah, habe ich noch einmal alles gegeben. Dieser Laufsieg ist ein schöner Abschluss meiner Saison», meinte Stirnemann im Ziel. Mit dem zweiten Platz in Egg konnte Giger ihre Ausgangslage in der Gesamtwertung verbessern – und meinte gleich nach dem Rennen selbstbewusst: «Ich weiss nicht, ob ich schon jetzt die Führung in der Gesamtwertung übernommen habe oder ob das erst nächste Woche beim Finale klappt.» Finale in Fischenthal Der achte und letzte Lauf des EKZ Cup findet am 18. September in Fischenthal statt. Noch ein letztes Mal darf man sich auf packende Rennen mit den besten Bikern der Region freuen. Zumal Heinrich Disch als Koordinator des EKZ Cup meint: «Dank der Streichresultate ist der Kampf um die Gesamtwertung in den meisten Kategorien noch spannend. Da ist für das Finale vom kommenden Wochenende noch eine Menge Pfeffer drin.» Quelle: Pressemitteilung, www.ekz-cup.ch |
Meldung vom 12. September 2010 (Autor: tg ) |







